Sind Ihre Angebote SEXY? 12 Tipps…

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Ein schriftliches Angebot ist der letzte Schritt oder zumindest einer der letzten Schritte vor dem Verkaufsabschluss. Das Angebot ist die letzte Hürde. Es ist ein “Bewerbungsschreiben“ für den Erhalt des Auftrags

Manchen Verkäufern scheint nicht klar zu sein, dass man auch beim letzten Schritt stolpern und auf die Nase fallen kann. Manche überlassen den letzten Schritt sogar der „Angebots-Abteilung“. Meistens sind dies Planer, Produktspezialisten und Juristen – eher selten sind es Menschenkenner.  Schade, denn es sind Menschen, die anhand des Angebots entscheiden ob Sie den Auftrag erhalten oder ein anderer. Auch im Business-to-Business (B2B)-Bereich sind es Menschen, meist sogar mehrere. Mit Formulierungen, die auch dem BGB entstammen können werden Sie niemanden motivieren.

Wie sieht es in der Praxis aus?

Vertriebsmitarbeitern präsentieren und erläutern zusammen mit Produktspezialisten den Mitarbeitern des Kunden (Entwickler, Anwender, Produktionsleiter etc.) die Eigenschaften und Vorzüge eines neuen Produktes. Das Angebot ist adressiert an den Einkauf. Doch dieser entscheidet in der Regel nicht wirklich, sondern z.B. in Kooperation möglicherweise mit dem Werksleiter oder Geschäftsführer.

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Von den durch die Berater oder Vertriebsmitarbeiter anfangs dargestellten Details und Vorteilen erfährt der Geschäftsführer wenig oder lediglich Fachspezifisches, das er kaum versteht. Am Ende nimmt er entscheidenden Einfluss auf die Auswahl der Lieferanten, indem er deren schriftliche Angebote prüft. Die meisten Angebote sind eine nüchterne Anhäufung von Formalem (Zahlungsbedingungen, Bindefrist, Garantiebedingungen, Mindestabnahmen, AGB etc.) und eine Aufzählung von Positionen mit Bezeichnungen, Artikelnummern und Abkürzungen. Selbstverständlich gehört zum Angebot in die Anlage auch eine detaillierte Produktbeschreibung. Doch seltenst wird der Geschäftsführer diese lesen, selbst wenn er sie versteht.

Und was unterscheidet die Angebote?

Hoffentlich nicht nur der Preis. Es sei denn, sie möchten der billigste Anbieter sein. Spätestens seit dem Besuch eines meiner Seminare wissen Sie, dass sachliche, nüchterne Beschreibungen fast nie einen Kaufwunsch, ein Kaufverlangen auslösen können. Dies bedeutet, dass auch im Angebot das Verkaufen weitergeht.

Deshalb sollte Ihr Angebot „unwiderstehlich SEXY“ sein.

Bedenken Sie, wer immer entscheidet, er möchte nach der Entscheidung ein besseres Gefühl haben als vorher.


 

Bitte beachten Sie deshalb folgende

12 Punkte für zukünftige Angebote:

–  Welche Leistungen / Produkte gehören zum kompletten Auftragsumfang? Sind entscheidende Vereinbarungen / Absprachen aufgeführt? Prüfen Sie das Angebot vor dem Versand genau, ob es vollständig und in allen Punkten angepasst ist, auch bezüglich Unterlagen. (Datenblätter, gezielte Referenzen, Fotos, Planskizzen, Testresultate)

–   Ist das Angebot so geschrieben, dass es der ENTSCHEIDER versteht? Allgemeinverständlich auch ohne fachspezifische Kenntnisse, zu viel Details schrecken ab. „Übersetzen“ Sie schwierige technische Ausdrücke.   Bei jeder Position sollte man verstehen können, wofür sie da ist, was sie tut.

–   Klingen die Formulierungen verbindlich und zweifelsfrei? Sind sie in positivem Wortlaut und „Sie-Ansprache“? (Verneinungen und mehrdeutige Begriffe vermeiden)

–   Ist das Angebot exakt auf den Bedarf des Kunden abgestimmt? Sind Abweichungen plausibel begründet?  Sind die für den Kunden wichtigen Eigenschaften hervorgehoben, selbst wenn diese für Sie als Anbieter selbstverständlich sind? Sind die konkreten Zielvorstellungen des Kunden enthalten und wie Ihr Produkt / Leistung diese Ziele erreicht? Denn genau das will er doch!

–   Gibt es Bilder des Produktes oder ist etwas bildhaft darstellbar? – so tun Sie es! (ein Bild sagt mehr…) Schlüsseln Sie auf, was Sie im Rahmen des Auftrages tun oder lassen werden, aber auch, was keinesfalls passiert. (Wir verlassen die Baustelle  mindestens so sauber, wie wir sie vorgefunden haben. ).

–   Führen Sie Merkmale und Vorteile aber auch die emotionalen Nutzen in Nummernreihenfolge auf, damit der Kunde oder Sie beim Nachfassen leicht auf Einzelheiten zurückkommen können.


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BUCHTIPP

Beraten Verkaufen Gewinnen

Ein Trainingsbuch für den Innen- und Außendienst Taschenbuch – 1. Februar 2017 von Matthias Bialas (Autor), Manfred Batz (Autor)

Das Buch richtet sich an Mitarbeiter im Business-to-Business-Vertrieb. Um technisch hochwertige Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, ist Fachkenntnis unentbehrlich, doch diese allein reicht keinesfalls. Die Chance liegt vor allem in der Art und Weise, wie mit Kunden umgegangen und Vertrauen aufgebaut wird.


und weiter geht’s mit den Tipps:

 

–   Kann ihr Produkt etwas ganz besonderes? – Stellen Sie es deutlich heraus. (schnellste Messwerterfassung weltweit, Kombination dieser Softwaremodule sonst von keinem anderen realisiert, Gewährleistung wesentlich länger als sonst …)

–   Sind kostenfreie zusätzliche Bestandteile oder Zubehör enthalten? (Auch ein Starterkit  ist nicht selbstverständlich)

–   Was kostet der Spaß?   

–   Wann kann es losgehen, wann beginnen Sie mit der Realisierung? 

–   Wann wird er die Freude haben, es verwenden zu können?

–   Ist das Angebot fehlerfrei und optisch ansprechend / professionell? Schon wenn Ihr Angebot optisch aus dem Rahmen fällt ist im Kopf des Kunden auch die Leistung / das Produkt etwas Besonderes. (siehe Assoziative Informationsaufnahme)

–   Sind technische und kaufmännische Ansprechpartner genannt, eventuell mit Foto?

Viel Erfolg!

 


Ich hoffe, du konntest jede Menge Informationen aus diesem Artikel entnehmen. Wenn du also wie gesagt Fragen zu diesem Thema haben solltest, dann schreibe mir auf LinkedIn, Skype oder via Email.

Gerne werde ich dir mit all meiner Marketing Erfahrung und meiner Kraft zu deinem persönlichen Erfolg coachen. Du hast die Möglichkeit, sofort über Skype bzw. per Email mit mir in Kontakt zu kommen.

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2 Kommentare zu „Sind Ihre Angebote SEXY? 12 Tipps…

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  1. Ein schöner Artikel. Gut gemacht. Allerdings etwas oberflächlich. Ich bin auch der Meinung, dass alles super aussehen sollte und alle Aufzählungen und Fotos etc.. beinhalten sollte, dennoch ist dieses Thema sehr individuell zu behandeln. Manchen Kunden sind puristen, manche pompös. Mir fehlt in dem Artikel der etwas tiefere Einstieg in die Materie vom Kennenlernen des Kunden. Wenn wir den Kunden und seinen Bedarf nicht richtig analysieren kann der Schuss nach hinten los gehen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute.

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