Gehört Bitcoin 2018 noch in das Anlage-Portfolio?

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Im Oktober 2017 die digitale Währung Bitcoin zum ersten Mal die $6.000 Marke durchbrochen. In den 10 Monaten davor gewann die Kryptowährung über 600 Prozent an Wert und stieg von ca. $800 Anfang Januar bis an die $6000 Grenze Mitte Oktober an. Dieser radikale Preisanstieg führte in den letzten Monaten zu erneutem Medien Interesse  an der digitalen Währung und erweckte auch das Interesse vieler Kleinanleger die Bitcoin als möglichen Bestandteil für ihr Investmentportfolio sehen.

Gehört Bitcoin 2018 noch in das Anlageportfolio?

 

 

Bitcoin ist die erste digitale Währung, die nur im Internet existiert und völlig dezentralisiert ist. Das bedeutet, dass keine Regierung oder Zentralbank Kontrolle über die Währung ausüben kann, da sie auf einem Peer-to-Peer-Netzwerk basiert.

Bitcoin erblickte im Jahr 2009 zum ersten Mal die Welt, nachdem die Währung in einem Internetforum von einem anonymen Programmierer mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto präsentiert wurde. Als die Währung damals startete, war sie weniger als einen Cent pro Münze Wert. In den letzten acht Jahren jedoch, wuchs Bitcoin von einer Onlinewährung die nur von Programmierern und Hackern benutzt wurde zu einer alternativen internationalen Währung für Onlineshopping und internationale Geldtransfers heran.

Durch die steigende Nachfrage für Bitcoin als Zahlungsmittel, aber auch als Anlage, stieg der Preis der digitalen Währung in den letzten acht Jahren sehr stark an und legte eine imposante durchschnittliche Jahresrendite von über 300 Prozent hin.

Solche Renditen sieht man im Aktienmarkt kaum mehr und im Rentenmarkt schon gar nicht. Da stellt man sich natürlich als Anleger schon die Frage, ob eine Investition in Bitcoin vielleicht doch eine gute Idee wäre.

 

Warum Bitcoin eine gute Anlage sein könnte

Der Preis von Bitcoin wird primär durch die Nachfrage für eine alternative Währung und die Tendenz vieler Bitcoin Enthusiasten die Währung eher zu halten als auszugeben getrieben. Das kreiert eine Situation, wo es mehr Nachfrage als Angebot gibt und der Preis der Währung somit ansteigt:

 

Starke Nachfrage aus Entwicklungsländern.

wie zum Beispiel aus Indien und China, war einer der Hauptgründe für den starken Preisanstieg in den letzten Monaten. Jedoch auch in Ländern, wie Venezuela, Bolivien und Brasilien, die wirtschaftliche Probleme und eine schwache Währung vorweisen, steigt die Nachfrage für die digitale Währung an. Dieser Trend wird sich höchstmöglich fortsetzten.

Viel Geld fließt in Bitcoin Startups.

Venture Capital Firmen haben in den letzten Jahren mehrere Milliarden in Bitcoin Startups investiert und somit das Bitcoin Ökosystem gefördert. Mittlerweile gibt es in faktisch jedem Land Bitcoin Start-ups, die es Nutzer erleichtern mit der Währung alltägliche Transkationen durchzuführen und somit den Nutzungswert der Kryptowährung steigern. Umso mehr Geld in Bitcoin Start-ups fließt und umso mehr Jobs dadurch kreiert werden, um so geringer ist die Chance, dass Regierungen die Währung verbieten werden.

Das Ende von Bargeld.

Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis Bargeld der Vergangenheit angehört. Indien ist das erste Land, dass offen darüber spricht, dass es in Zukunft nur mehr digitale Zahlungsmittel zulassen will. Jedoch auch in Europa sieht man einen klaren Trend zur Zahlung mit dem Smartphone. Bitcoin würde in einer Welt, wo es nur digitale Zahlungsmittel gibt perfekt hineinpassen. Darauf spekulieren viele Bitcoin Start-ups und viele größere Bitcoin Investoren..

Höhere Nutzerzahlen.

Gemäss Wall-Street-Analyst Thomas J. Lee (früherer Anlagestratege der größten US-Bank, JPMorgan Chase) basiert die Schätzung das der Bitcoinkurs weiter steigen wird  auf einer einfachen Rechnung: Der Analyst erwartet einen Anstieg der Nutzerzahlen um 50 Prozent und ein um 30 Prozent höheres Handelsvolumen pro Konto. Jeder zehnprozentige Nutzeranstieg erhöht ihm zufolge den Bitcoin-Kurs um 222 Dollar, jeder gleiche hohe Anstieg der Nutzeraktivität sogar um 274 Dollar. Bis 2022 könne der Bitcoin-Kurs daher auf bis zu 25.000 Dollar steigen.

 

 

Die Risiken einer Investition in Bitcoin

Obwohl die Weichen für einen weiteren starken Preisanstiegs von Bitcoin gestellt sind, muss man sich der Risiken bewusst sein.

 

Der Großteil des Bitcoin Handels passiert in China.

Über 90 Prozent des internationalen Bitcoin Handelsvolumen läuft über die drei größten chinesischen Bitcoin Börsen, BTCC, Huobi und OKCoin. Das bedeutet, dass Bitcoin mit dem Wert des chinesischen Yuan korreliert und, dass jede Entscheidung der chinesischen Regierung, bezüglich Bitcoin Regulierung, den Preis von Bitcoin stark betrifft. Daher drückt jede negative Bitcoin Schlagzeile aus China den Preis von Bitcoin sofort stark nach unten.
Mittlerweile schliesst China ganz bewusst Bitcoin Börsen, wobei hier der Hintergrund der Regierung abermals im Dunkeln bleibt.

 

Wichtige Nationen, wie zum Beispiel die USA oder Großbritannien, könnten Bitcoin verbieten.

Falls sich Zentralbanken oder Regierungen von der unabhängigen und unkontrollierbaren Internetwährung bedroht fühlen sollten, könnte es durchaus sein, dass das Halten der Kryptowährung Bitcoin eines Tages verboten wird. In einigen Ländern, wie zum Beispiel Kolumbien und Bolivien, ist das schon der Fall. Sollten sich jedoch größere Länder entscheiden die Währung zu verbieten, würde der Preis von Bitcoin stark einbrechen.

 

Eine andere digitale Währung könnte Bitcoin ersetzten.

Obwohl es derzeit nicht so aussieht, als ob eine bessere digitale Währung Bitcoin ersetzten würde, ist es durchaus möglich, dass in einigen Jahren eine bessere Version von Bitcoin die meistgehandelte Kryptowährung werden könnte. In diesem Fall würde die Nachfrage fallen und Bitcoin würde stark an Wert verlieren.

 

 

Falls man sich entscheiden sollte in Bitcoin zu Investieren muss man sich darüber im Klaren sein, dass Bitcoin eine sehr risikoreiche volatile Anlage ist. Daher sollte man am Besten nur einen kleinen Teil des gesamten Portfolios in die Kryptowährung stecken.

 

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2 Kommentare zu „Gehört Bitcoin 2018 noch in das Anlage-Portfolio?

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  1. Meiner Meinung nach darf man auch die gewaltige Entwicklung der Blockchain Technik nicht außer Acht lassen, die sich in diesem Zusammenhang weltweit abzeichnet.
    Viele bekannte Großkonzerne haben und werden weiterhin viel Geld in diese neue Computertechnik investieren um ihre Systeme gegen Zugriffe von außen abzusichern.
    Das wird den Bitcoin und vor allem den Ethereum auf lange Sicht festigen und die Kursverläufe auch weiterhin beflügeln.

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