Blockchain – das Beste an Bitcoin.

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Wenn der Bitcoin-Wahn schon lange verpufft ist, blüht die Blockchain erst so richtig auf

 

Blockchain – das Beste an Bitcoin

Virtuelle Währungen sind nicht neu – in Online-Games wie „World of Warcraft“ werden sie schon lange verwendet. Doch die Emission einer fälschungssicheren, digitalen Währung ohne einer zentralen Aufsichtsbehörde ist naturgemäß eine gänzlich andere Nummer. Neun Jahre nach der erstmaligen Erwähnung des Bitcoin-Systems spaltet er die Investoren-Gemeinschaft scheinbar mehr denn je. Dabei sollten Anleger weniger gierig hinter Bitcoin & Co herjagen und sich stattdessen mehr auf die zugrundeliegende Datenbank – die Blockchain – konzentrieren.

Spekulationsobjekt oder „echte“ Währung, Wahnsinn oder Geniestreich? Der Bitcoin reißt Gräben auf – wie tief sie sind, zeigt sich nicht nur an den unglaublichen Kursschwankungen der letzten Wochen sondern etwa auch im Innersten von JPMorgan. Für Jamie Dimon, Chef der US-Investmentbank, ist der Bitcoin nicht mehr als „Betrug“. Es gebe kaum eine Verwendung für ihn, außer in Venezuela oder Nordkorea oder für Drogendealer und Mörder. Interessant, bedenkt man, dass JPMorgan kurz darauf selbst drei Millionen Euro in Bitcoin investiert haben soll – ob im Auftrag für einen Kunden oder nicht, tut angesichts der harten Worte wenig zur Sache.

 

 

Wenig Transaktion, viel Spekulation

Ist der Bitcoin also Betrug? Wohl kaum. Mit gewöhnlichen Währungen lässt sich die Kryptowährung aber auch nicht vergleichen. Denn steht dort die Kursentwicklung im Normalfall in einem Zusammenhang mit der Volkswirtschaft des Landes, so ist die Kursentwicklung bei Bitcoins ausschließlich eines – volatil.

„Der Bitcoin bietet hohe Volatilität,
was ihn zu einer idealen ‚Spielwiese‘ für Trader macht.“

Der Bitcoin bietet zum einen die Möglichkeit eines direkten, bargeldlosen Zahlungsverkehrs und zum anderen eine hohe Volatilität, was ihn zu einer idealen ‚Spielwiese‘ für Trader macht.“

Entsprechend gibt der Großteil der Käufer bislang die erworbenen Bitcoins nicht aus, sondern bleibt auf den Beständen sitzen und hofft auf steigende Kurse. Innerhalb eines Jahres verfühnzehnfachte sich der Kurs.  Nicht auszudenken, würde sich der Euro so verhalten.

Regulierung unvermeidbar

Auch Nachrichten im Herbst dieses Jahres aus China versetzten dem 500 Milliarden Dollar schweren Markt für Kryptowährungen einen schweren Schlag und lösten damals den Kurseinbruch bei Bitcoin, Ethereum und Co aus. Nachdem die Behörden bereits Anfang September die Emission neuer Kryptowährungen, sogenannte Initial Coin Offerings (ICO), verboten hatten, erwägen sie nun auch ein Verbot des Handels von Kryptowährungen an chinesischen Börsen.

Gleich drei Bitcoin-Börsen schlossen daraufhin ihre Pforten. Medienberichten zufolge könnte die gesamte Infrastruktur des Bitcoins in China kurz vor der Zerschlagung stehen. Da China für fast ein Viertel des Bitcoin-Handels verantwortlich ist, kam der Preisverfall wenig überraschend.

 

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Bitcoin vs. Blockchain – Was ist was?
Der Bitcoin ist eine virtuelle Währung. So ähnlich wie das Gold in „World of Warcraft“ – nur größer. In „WoW“ wird echtes Geld in Gold getauscht, um „ingame“-Produkte erwerben zu können. Der Bitcoin ist wie „WoW“-Gold das Medium, mit dem Transaktionen abgewickelt werden – mit dem also der Stuhl bezahlt wird, sofern das namhafte schwedische Möbelhaus ihn als Zahlungsmittel akzeptiert. Was die Transaktion erst möglich macht, ist die Blockchain – eine riesige, digitale Datenbank, die die Transaktionen verwaltet. Die Informationen werden zur gleichen Zeit auf unterschiedlichen Rechnern abgelegt. Eigentumsverhältnisse können eindeutig festgelegt werden. Ein offenes, fälschungssicheres System – und somit ideal für vertrauensfördernde Partnerschaften außerhalb der Online-Games.

Die Pläne, die Ausgabe von Kryptowährungen stärker zu überwachen und zu regulieren, verbreiten sich schnell: Südkorea verfolgt Schritte in diese Richtung, genau wie die Aufsichtsbehörden in den USA, Großbritannien und Kanada, die allesamt vor den Risiken von ICO warnten und eine Einstufung als Finanzprodukt in Erwägung ziehen.

Bargeldlos, aber abseits des Bitcoin-Wahn

Doch das Ende der digitalen Währungen dürfte dies nicht sein. Im Gegenteil: Die Zahlung mit einer digitalen Währung wird irgendwann zu unserem Alltag gehören Der unter dem Pseudonym „Abbakus“ bekannte wikifolio-Trader sieht kurz- und mittelfristig den Bitcoin oder Ethereum als erste Wahl.

Langfristig bin ich jedoch der Meinung, dass die Staaten und damit verbunden auch die Zentralbanken die vorhandenen Kryptowährungen verbieten oder streng regulieren werden, um dann eine eigene digitale Währung zu etablieren, über die sie die Kontrolle verfügen.

Tatsächlich arbeiten die Notenbanken der großen Industrienationen allesamt bereits an hausgemachten Kryptowährungen. Bis es zur vollumfänglichen Umsetzung kommt, werden aber noch Jahre vergehen. Die traditionellen Finanzinstitute würden freilich auch gerne mitreden, wenn es um die Revolution des Zahlungssystems geht. Immerhin könnte digitales Notenbankgeld die Geschäftsmodelle der Banken obsolet machen. Unter der Federführung der Schweizer UBS basteln daher mehrere Großbanken an einer möglichen Übergangslösung für digitales Bargeld, die wie der Bitcoin auf der Blockchain-Technologie basiert. Ob sich letztlich der Bitcoin oder eine von den Notenbanken emittierte digitale Währung durchsetzt, ist also irrelevant. Die Blockchain ist der gemeinsame Nenner

 

 

 

Die Blockchain bleibt

Viele Industriebetriebe, Banken und Startups haben längst erkannt, welches Potenzial die Blockchain-Technologie für Geschäftsvorgänge birgt, die effizient, fälschungssicher und dezentral abgewickelt werden müssen. Dabei geht es nicht mehr nur darum, die Abwicklung von Finanztransaktionen schneller, transparenter, einfacher und günstiger zu machen. Die Blockchain kann mehr.

IBM weiß das. Der IT-Konzern hat sich laut einer Studie von Juniper Research als führendes Unternehmen in der Blockchain-Implementierung hervorgetan und damit auch Microsoft oder Accenture auf die Plätze verwiesen. In aller Ruhe arbeitet IBM an der Blockchain für unterschiedliche Bereiche. Dazu zählen autonomes Fahren, Hafenlogistik oder Bildung. Nestle, Unilever und Walmart haben eine Blockchain-Kooperation mit IBM angekündigt, um die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen und Kosten zu senken. Ein Beispiel für die Anwendung der Technologie.

Nur eine Wahrheit

Laut der WHO wird aufgrund von verunreinigter Nahrung pro Jahr einer von zehn Menschen krank, rund 400.000 Menschen sterben an den Folgen. Die Probleme werden durch fehlenden Zugang zu Informationen und schlechte Rückverfolgbarkeit verstärkt. Es kann heute Wochen dauern, die genaue Ursache von Verunreinigungen ausfindig zu machen. Für Unternehmen bedeutet dies geringere Umsätze und viele Nahrungsmittel, die sie wegwerfen müssen.

Die Blockchain-Technologie bietet allen Beteiligten in der Lieferkette – vom Landwirt bis zum Kosument – eine Umgebung, in der Transaktionen transparenter abgewickelt werden können. Wer Zugang zum Blockchain-Netzwerk hat, erhält gesicherte und verlässliche Informationen über Herkunft und Zustand von Nahrungsmitteln. Dadurch kann die Quelle verunreinigter Produkte rasch gefunden werden. „Weil alle Beteiligten die exakt gleiche Sicht auf die Dinge haben – eine ’single view of the truth‘ – steigt das gegenseitige Vertrauen enorm“, erklärt Marie Wieck, Blockchain-Manager bei IBM. Die Anwendungsmöglichketen sind scheinbar grenzenlos: So könnte mittels Blockchain auch der Diamantring von der Mine bis zum Finger verfolgt werden – mit allen Infos, die dazu gehören.

Die Zukunft im Depot

Von der Blockchain können Anleger zukünftig profitieren, in dem sie sich die Aktien der federführenden Unternehmen ins Depot holen.

Die Bitcoin Group und auch andere Aktien, die mit dem Krypto-Hype zu tun haben,
bieten eine nette Abwechslung zum trägen Gesamtmarkt.“


 

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4 Kommentare zu „Blockchain – das Beste an Bitcoin.

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  1. Guter Tipp von Autor dieses Blog Artikels mit Blick über den Bitcoin Tellerrand. Investieren Sie mit ihren Crypto Currency Gewinnen in Aktien von zukunftsträchtigen Tech -Unternehmen !

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