Kaufen oder Finger weg? 7 wichtige Fragen zu Bitcoin.

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Ist das ganze nur eine Blase oder hat die Mutter aller Kryptowährungen noch längerfristig Bestand. Auf was musst Du achten bevor Du Bitcoin kaufst? Im heutigen Artikel gehe ich auf 7 wichtige Fragen zu Bitcoin und seine Chancen in Zukunft ein.

 

Kaufen oder Finger weg? 7 wichtige Fragen zu Bitcoin.

 

1. Warum ist der Bitcoin-Kurs so stark gestiegen?

Ein wesentlicher Treiber des Preises war zuletzt das gestiegene Interesse der klassischen Finanzwelt. Hedgefonds und Investmentbanken interessieren sich plötzlich für die Kryptowährung. Der erste Bitcoin-Future wurde Ende 2017 an einer renommierten Börse angeboten, der CBOE. Ebenfalls startete die weltgrößte Terminbörse CME mit einem ähnlichen Angebot. Im ersten Halbjahr 2018 will auch die US-Technologiebörse Nasdaq nachziehen. Es ist kein Wunder, dass mit dem zunehmenden Erfolg der digitalen Währung die Anzahl von Kleinanlegern gestiegen ist. Dies hat den Kurs ebenfalls in die Höhe getrieben.

 

2. Ist das Ganze nur eine Blase?

Viele Finanzexperten sind davon überzeugt, dass der Boom um Bitcoin bald wieder vorbei sein wird. Schließlich ist eine digitale Währung nur so viel wert, wie die Nutzer bereit sind, dafür zu bezahlen. Den Skeptikern ist gemeinsam, es könne nur eine Blase sein, da der Kurs so extrem schnell gestiegen ist.

Es gibt aber auch die Optimisten: Eine große Anzahl geht vom Erfolg des Bitcoins aus. Ob es eine Blase ist oder sich die Kryptowährung langfristig als eine Art digitales Wertaufbewahrungsmittel durchsetzen wird, kann nur die Zukunft zeigen.

 

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3. Wie und wo kann ich Bitcoins kaufen?

Anleger können Bitcoins ähnlich wie Aktien an elektronischen Handelsplätzen kaufen. In Deutschland und Europa gehören zum Beispiel http://www.bitcoin.de, Kraken, Coinbase und bitpanda.com zu den bekanntesten Kryptobörsen. Nutzer müssen zuerst einen Account/Wallet anlegen und können dann loslegen.

Es gilt die Regel: Je größer die Beträge sind, die ein Investor handeln will, desto strenger sind die Anforderungen zur Identifizierung. Zu den meistverbreiteten Methoden gehört es, sich via Skype mit einem Mitarbeiter eines Börsenbetreibers zusammenzuschalten. Der potenzielle Anleger hält dann zur Identifizierung einen Personalausweis neben sein Gesicht.

Jede Börse erhebt unterschiedliche Gebühren für den Kauf von Bitcoins. So verlangt etwa Bitcoin.de 0,5 Prozent pro Kauf. Bei Kraken sind es dagegen 0,26 Prozent. Zudem können die Gebühren auch in Abhängigkeit des gewählten Zahlungsmittels variieren. Wer seine Bitcoins mit Kreditkarte bezahlt, muss mehr Gebühren bezahlen als bei einer Sepa- oder Sofortüberweisung.

 

4. Wie hoch kann der Bitcoin Kurs noch steigen?

Prinzipiell ist dem Kurs gegen oben keine Grenze gesetzt. Befürworter der Währung halten einen weiteren Kursanstieg für möglich. Sie sind jedoch oft Teil der Branche und haben damit ein eigenes Interesse am Erfolg der Währung. Grundsätzlich sind wir noch am Anfang der Entwicklung von Bitcoin resp. seiner Blockchain. Der Bitcoin-Preis kann auf lange Sicht auch auf 100.000 Dollar oder mehr steigen. Wenn der Bitcoin erfolgreich bleibt und weite Verbreitung findet, gibt es keinen Grund der gegen ein weiteres Ansteigen spricht.

 

 

5. Können Bitcoins auch gestohlen werden?

Ja! Bei aller Freude um Kursgewinne sollten Nutzer nicht vergessen, dass das Besitzen von Bitcoins mit einigen Risiken verbunden ist. Bislang ist nicht bekannt, dass das eigentliche Bitcoin-Netzwerk gehackt wurde. Bei Dienstleistern wie Handelsplätzen oder den Anbietern von Wallets, einer Art digitaler Geldbörse, haben Hacker allerdings in der Vergangenheit immer wieder Bitcoins von ahnungslosen Nutzern gestohlen. Der bekannteste Hack ist der um Mount Gox aus dem Jahr 2014. Mount Gox war zu der Zeit die größte Bitcoin-Börse, die von dem Franzosen Mark Karpelès von Japan aus betrieben wurde. 850.000 Bitcoins verschwanden im Wert von damals 450 Millionen Dollar. Zu heutigen Preisen wären es bereits über elf Milliarden Dollar.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Bitcoins und andere Kryptowährungen aufzubewahren. Einige Börsen bieten an, die dort gekauften digitalen Münzen auch auf ihren Rechnern zu speichern. Andere Dienste verschlüsseln die digitalen Währungen. Eine weitere Möglichkeit, zu der einige Experten raten: sogenannte „Hardware Wallets“ zu benutzen – eine Art USB-Stick, auf dem sich bestimmte Kryptowährungen speichern lassen. Sie werden nur dann an den Computer angeschlossen, wenn der Besitzer kaufen, verkaufen oder digitale Währungen an andere Nutzer verschicken will. Sonst ist er offline und damit vor Hackerangriffen geschützt. Trezor heißt einer der bekannteren Anbieter. Allerdings: Nicht jede beliebige digitale Währung lässt sich auf einem Stick speichern, sondern nur jene, die von dem jeweiligen Anbieter unterstützt wird. Nachteil: Anleger sollten die Sticks nicht verlieren.

 

 

6. Wie funktioniert das Schürfen?

Der Bitcoin basiert auf der sogenannten Blockchain-Technologie. Damit wird eine dezentrale Datenbank bezeichnet, die auf weltweit Tausenden von Rechnern gespeichert ist und ständig erweitert wird. Es handelt sich sozusagen um eine lange Kette von Datenblöcken. Alle neuen Transaktionen – zum Beispiel der Kauf von Bitcoins – werden von einer Art digitalem Buchhalter gebündelt und in Form von neuen Blöcken an die Kette angehängt. Für ihre Arbeit werden sie mit Bitcoins belohnt.

Der Haken des Verfahrens: Die Buchhalter können die Datenblöcke nur hinzufügen, wenn ihre Computer Rechenaufgaben lösen, die der Bitcoin-Algorithmus vorgibt. Für jeden neuen Block, der an die Kette angehängt wird, gibt es einen Wettbewerb zwischen den Computern. Wer die Aufgabe als Erstes löst, gewinnt.

Die Aufgaben werden über die Zeit immer komplizierter. Konnte sie früher noch jeder am heimischen PC lösen, sind die Produzenten heute meist Betreiber großer Computernetzwerke. Diese lösen die zunehmend komplizierteren Rechenaufgaben. Weil das viel Energie verschlingt, sitzen die Produzenten aufgrund des billigen Stroms vor allem in China und werden Schürfer (englisch: „Miner“) genannt.

Da die Rechenaufgaben komplexer werden, sinkt die Zahl der neu produzierten Bitcoins. Der Algorithmus besitzt sogar eine absolute Obergrenze: Bei 21 Millionen Münzen ist Schluss. Über 16 Millionen sind bereits produziert, das „Mining“ von neuen wird schwieriger. Somit wird der Bitcoin über die Zeit seltener und wertvoller.

 

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7. Was sind die größten Risiken?

Zu den Risikofaktoren zählt ein möglicher und erfolgreicher Hackerangriff auf die gesamte Infrastruktur. Bislang ist das System davon verschont geblieben. Lediglich Dienstleister, die auf den Bitcoins basierende Angebote betreiben, hatten bislang mit Angriffen zu kämpfen.

Ein weiteres Risiko besteht seitens der Regulierer. Sollten die G20-Staaten zum Beispiel gemeinsam den Bitcoin-Handel verbieten – ähnlich wie in China geschehen -, würde das den Preis stark beeinflussen. Selbst wenn der Bitcoin nur strenger reguliert würde, sind die Auswirkungen unklar. Immerhin hat der Bitcoin lange Zeit davon profitiert, weitgehend unreguliert zu sein. Sobald sich alte Finanzwelt und Aufseher zu stark einmischen, könnte das die neue Kryptowährung unattraktiv machen.

Und das System kann die hohe Nachfrage kaum noch bewältigen. Rund sieben Transaktionen pro Sekunde kann die Bitcoin-Blockchain abwickeln. Zum Vergleich: Der Kreditkartenkonzern Visa schafft an normalen Tagen 2.000 Transaktionen pro Sekunde. Updates müssen her. Doch in einem dezentralen System ist das nicht so einfach.

 

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Ich hoffe, du konntest jede Menge Informationen aus diesem Artikel entnehmen. Wenn du also wie gesagt Fragen zu diesem Thema haben solltest, dann schreibe mir auf LinkedIn, Skype oder via Email.

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