Bitcoin in der Krise? Diese Probleme müssen jetzt gelöst werden

Quo vadis

Krypto-Blutbad”, „alles rot“, „Kurseinbruch im freien Fall“, „Bitcoin am Ende“. Den Kryptowährungen wird der Todesstoss gegeben…

Heute am 18.01.2018 wo ich den Artikel schreibe, scheint nichts mehr so wie es mal war: China und Südkorea verbieten den Bitcoin mit zum Teil fadenscheinigen Gründen, andere Staaten versuchen eiligst und zum Teil unkoordiniert irgendwelche Regulatoren für den Kryptowährungsmarkt einzuführen.

Und Anleger sind sich fast unisono einig: der Bitcoin ist am Ende und verkaufen zu Tiefstpreisen um nur ein paar Stunden später festzustellen das der Bitcoin Kurs schon fast wieder um 2000 US Dollar gestiegen ist.

Nichts gelernt aus Kapitalanlagen – nur der Gier gefolgt – oder einfach nur zu faul sich effektiv ein paar Gedanken über die Kryptowährungsszene und deren Auswirkungen auf unsere Wirtschaft zu machen. Urplötzlich merken einige; upps da kann’s ja auch mal runtergehen. Eine Geldanlage, zu der heute auch Bitcoin gehört, folgt nicht einfach einer schnurgeraden Linie nach oben. Die Frage stellt sich jetzt aber, was lernen wir aus solchen Situationen für die Zukunft? Gründe, wieso Bitcoin und andere Kryptowährungen langfristig Erfolg haben werden, kannst Du in diesen 2 Artikeln nachlesen:

2018 – Jahr des Bitcoins und der Kryptowährungen?

Bitcoin und Blockchain – Evolutionsstufe des Internets

 

Bitcoin in der Krise? Diese Probleme müssen jetzt gelöst werden

 

Zur Zeit schaut die ganze Welt gebannt auf den Bitcoin. Kann die Mutter aller Kryptowährungen schon als Währung im Alltag funktionieren? Welche Faktoren können Bitcoin jetzt noch zum Verhängnis werden? Was könnte den Vormarsch der Kryptowährung noch stoppen:

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1) Hohe Volatilität/Schwankungen

 

Schon bevor der Bitcoin im 2017 seinen starken Wertanstieg hatte, war er teilweise massiven Kursschwankungen ausgesetzt. 30% oder mehr fluktuierte die Kryptowährung teilweise innerhalb eines Tages – was natürlich bei vielen potenziellen Nutzern und Anlegern nicht gerade Vertrauen schaffte.

Dieses Problem ist aber lösbar: Fakt ist, je mehr Kapital in einer Kryptowährung gebunden ist, desto kleiner werden die Kursausschläge wohl werden. Staatswährungen haben oft so grosse Vorräte, dass ein Kauf oder Verkauf von ein paar Millionen keine grossen Auswirkungen auf den Kurs hat. Durch das Wachstum wird Bitcoin also eher ruhiger.

 

2) Hohe Transaktionsgebühren

 

Will man Bitcoin übertragen, läuft diese Transaktion immer über die Blockchain, ein sogenanntes digitales Kontoblatt. Neue Einträge in der Blockchain werden von den Bitcoin-Minern vorgenommen, die sich dafür bezahlen lassen, dass sie eine bestimmte Transaktion einbinden.

Diese Gebühr ist theoretisch freiwillig, wird sie allerdings vom Nutzer zu gering angesetzt, wird sich kaum ein Miner finden, der die Transaktion verarbeiten und damit offiziell machen will. Durchschnittlich liegt die Transaktionsgebühr derzeit zwischen 10 und 20 Franken.

Mit Bitcoin momentan im Supermarkt oder im Café zu zahlen, ist deshalb utopisch und selbst beim Online-Shopping dürfte eine so hohe Gebühr für die meisten Kunden inakzeptabel sein. Grund dafür ist, dass die einzelnen (Blocks), auf denen die weltweiten Transaktionen aufgeschrieben werden, momentan eine limitierte Grösse haben.

3) Transaktionen dauern sehr lange

 

Das Bitcoin-Netzwerk verarbeitet zur Zeit nur knapp vier bis fünf Transaktionen pro Sekunde. Da kann es schonmal vorkommen, dass ein Nutzer eine oder sogar mehrere Stunden auf seine Bitcoin-Gutschrift warten muss.

Zum Vergleich: Der Kreditkarten-Anbieter Visa hat dagegen keine Probleme mit Zehntausenden Transaktionen in der Sekunde. Hier muss Bitcoin also noch deutlich nachbessern(skalieren), andere Kryptowährungen wie Ripple, Steem oder Stratis beispielsweise sind schon auf Kreditkarten-Niveau.

Wobei man unterscheiden muss zwischen Gutschrift und tatsächlicher Überweisung des Betrags: Wie bei Kreditkarten kann ein Betrag, der mit Bitcoin beglichen wird, innert Sekunden als gebucht bestätigt werden. Auch wenn der Bitcoin dann erst Stunden später übertragen wird, ist er damit immer noch schneller beim Händler als bei einer Kreditkarte, wo die tatsächliche Gutschrift auch mal einen ganzen Monat dauern kann.

 

4) Stromverbrauch wie ein kleiner Staat

 

Für das Schürfen von neuen Bitcoins(Bitcoin-Mining), bei dem die oben erwähnten Transaktionverifikationen vorgenommen und die Miner als Belohnung auch noch neue erschaffene Bitcoin bekommen, müssen immer komplizierter werdenden Rechenaufgaben gelöst werden. Das erfordert natürlich schnelle, spezialisierte Computer mit entsprechendem Energieverbrauch.

Exakte Berechnung zum globalen Stromverbrauch des Bitcoin-Netzwerks sind schwierig. Zur Zeit braucht der Bitcoin derzeit schätzungsweise derzeit mehr Energie als mittelgrosse Länder wie Dänemark oder Bulgarien. Eine einzige Bitcoin-Transaktion verbraucht über 200 Kilowattstunden Strom. Ein Grossteil des Bitcoin-Mining findet zudem in China statt, wo der meiste Strom aus Kohlekraftwerken stammt. Eine «grüne» Lösung zum Betreiben der Kryptowährungen muss also langfristig gefunden werden.

Dabei darf man nicht ausser Acht lassen, dass Kryptowährungen sich als Ersatz für klassische Finanztransaktionen sehen. Würden Bitcoin und Co. den Dollar, Euro und andere Zahlungsmittel ersetzen, könne hier auch massiv Energie eingespart werden.

 


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Mein Fazit:

Der Bitcoin und seine Technologie stehen noch ganz am Anfang

 

Wer kann sich noch an die Internet-Boomjahre in den frühen 2000er-Jahren erinnern? Damals war das WWW(World Wide Web) auch noch an einem ganz anderen Ort als heute – knapp 20 Jahre später. Seit dem Anfang hat sich vieles getan, die Technologie ist reifer und viele Fragen wurden mittlerweile geklärt.

Auch Bitcoin sowie generell die Digital-Währungen stecken noch in den Kinderschuhen. Viele Probleme sind bekannt und kluge Köpfe arbeiten im Hintergrund an deren Lösungen – was auch finanziell attraktiv ist. 2017 war das Jahr, in dem Kryptowährungen ins kollektive Mainstream-Bewusstsein gerückt sind. Die Herausforderungen sind vielfältig – aber auch die möglichen Benefits.

 

 

 

 

 

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Ich hoffe, du konntest jede Menge Informationen aus diesem Artikel entnehmen. Wenn du also wie gesagt Fragen zu diesem Thema haben solltest, dann schreibe mir auf LinkedIn, Skype oder via Email.

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