Bitcoin-Karibik-Blogger – Besuch in meinem Barrio in Santo Domingo

Hola meine Lieben
In meiner Auswanderer-Serie nehme ich euch heute auf einen Streifzug durch mein Barrio mit. Ein Barrio bezeichnet in der spanischen Sprache einen Stadtteil oder ein Stadtviertel.

Mein Barrio hat den Namen „Oriental“ und zeichnet sich fast namensgeberisch mit wunderschönen und typischen Stadthäusern aus. Es liegt im Osten von Santo Domingo der Hauptstadt der Dominikanischen Republik.
Allein in Santo Domingo hat es hunderte von völlig unterschiedlichen Barrios. Da die Stadt riesengross ist wird sie zudem in 4 verschiedene Stadtteile unterteilt. Es sind dies:

  • Santo Domingo Oeste (Westen)
  • Santo Domingo Norte (Norden)
  • Santo Domingo Este (Osten)
  • Districto National (Mitte, Regierungsviertel)

Zusammen hat Santo Domingo doppelt so viel Einwohner wie Berlin und eine riesige Flächenausdehnung. Je nach Zählung sind es zwischen 4.5 bis 5.5 Millionen Einwohner. Ein riesiges Moloch!

Hier könnt Ihr euch über Santo Domingo schlau machen


Blumen findet ihr praktisch an jedem Haus. Die meisten blühen ganzjährig, da es immer mindestends 20 Grad warm ist.

Die meisten Menschen vergleichen Barrios mit Elendvierteln, Chaos, viel Kriminalität und ganz schlechter Lebensqualität. Alle als solche abzutun wäre aber definitiv zu einfach. Wie schon erwähnt bezeichnen Barrios lediglich Stadtviertel und lassen deswegen noch nicht auf diese Attribute schliessen. Die meisten Metropolen im spanisch-sprachigen Raum sind in Barrios unterteilt.

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Die hiesigen Barrios sind aber definitiv mehr als nur Stadtteile. Die meisten bezeichen ein ganz spezielles Lebensgefühl, ein soziales Gefüge. Von Barrio zu Barrio können sich Musik und Kultur massiv unterscheiden. Es gibt Elendsviertel ohne Wasser und Strom am Rande der Müllkippe, sozialpolitische Prestigeprojekte und Arbeitervorstädte mit bestens entwickelter Infrastruktur und einer wohlhabenden Mittelklasse. Die meisten Barrios stehen auch als lebendiges und vitales Gegenmodell der gesichtslosen Innenstadt von Santo Domingo(Districto National).


Yo quiero mi barrio – Ich liebe mein Barrio

Die meisten Dominikaner lieben ihr Barrio und man kriegt sie nur schwer weg aus „Ihrer Heimat“. Ich kann euch ein Lied von meiner Frau singen, haha…

Mein Barrio gehört zur Arbeiterklasse, die am morgen in die Innenstadt fahren und am Abend wieder zurückkehren. Ein sehr ruhiges und eher gehobeneres Barrio. Die Kriminalität ist gering und die Einwohner sind freundlich und zuvorkommend. Letzteres kann von Vorteil sein, wenn man wie ich als „extranjero“(Ausländer) mal wieder von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Man bezeichnet mich hier auch als den Gringo. Ich muss Ihnen dann immer erklären, das ich nicht Amerikaner sondern Schweizer bin.


Hier noch zwei Fotos wie solche Barrios von oben aussehen können. Leider habe ich keine eigene Fotos, die dies von oben zeigen, darum war ich so frech und habe mich der Quelle Google bedient. Ihr mögt mir diese Nachlässigkeit verzeihen.


Ich hoffe ihr habt einen kleinen aber feinen Einblick in meine jetzige Heimat als Auswanderer hier in Santo Domingo erhalten. Wenn ihr Fragen habt, so schreibt mir in den Kommentaren.

Hasta luego.

Euer mikeCee aka Capitain Mike Sparrow


(Quelle @limesoda)

All photos were recorded by myself with my Iphone 6.

 

 

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