🌴WIE ALLES BEGANN… 🌴 Meine AUSWANDERUNG 2015 in die Dominikanische Republik 🏖️ Teil 1

Montag morgen früh. Sehr früh… Es ist der 04. Mai 2015. Ein trüber, leicht verregneter Tag. Ich sitze um 05.30 bereits in der Flughafen Lounge am Zürcher Flughafen und warte auf den Aufruf für meinen Flug nach Madrid.
Vor mir(in Mangel eines“Zürcher Gipfeli’s“) ein schon leicht ranziges Ciabatta Brot mit nicht definierbarem Inhalt (Shit ist vermutlich vom Vorabend), den obligatorischen „Morgenfrüh Kaffee“ und mein Tablet mit meiner Liebsten als ScreenSafer.

Heute, ja heute beginnt mein Vor-Abenteuer für meine geplante Auswanderung in die Dominikanische Republik. Karibik is calling… Igendwie bin ich nervös, was ich von mir eigentlich nicht gewohnt bin. Na gut, seis drum!

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Ich bin müde. Einerseits ist es noch viel zu früh für mich und andererseits waren die letzten Wochen echt stressig. Abklärungen zu Hauf.

  • Besuch bei der dominikanischen Botschaft in Bern
  • Vorabklärungen beim Auswärtigen Amt in Santo Domingo
  • Umstellung vom Angestelltensein ins „Unternehmertum“ und damit verbundener Kündigung des Teilzeitjobs
  • Vorgespräche mit dem Vermieter betreffs der bevorstehenden Wohnungsauflösung

und und und..

ach ja und nicht zu vergessen, jeden Tag noch eine Stunde Spanisch büffeln. Man will sich ja keine Blösse geben in der fernen neuen Heimat.

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müde im Flieger – los geht mein Abenteuer

05.48 Uhr.. 05.50 Uhr… ich stehe unter Strom und will, dass es endlich losgeht. Da, der Boardingaufruf meines Fliegers nach Madrid. Knapp 2 Stunden Flug. Dort heisst es dann umsteigen und nochmals ca. 10 Stunden weiterfliegen nach Santo Domingo in die Dominikanische Republik.

Ich pack also mein Handgepäck und gehe los. Oh shit, was hat sie jetzt ausgerufen? Von welchem Gate geht der Flieger. Wo ist der nächste Flimmerkasten zum nachschauen?
Mike, ganz ruhig – genügend Zeit. Man bin ich nervös!

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hola mi amol, te deseo un buen vuelo. Estoy esperando por ti

Mein Handy fibriert… Ja super, jetzt kann ich es erst recht nicht mehr abwarten… Mein „Amol“ (Slang für Amor/Liebe) meldet sich mit einem Mitternachtsgruss aus dem Bett.
Das werden lange 15 Stunden!


Geplant sind ein 3 wöchiger Aufenthalt in Santo Domigo um meine Auswanderungsgelüste zu testen. Obwohl ich die Dominikanische schon zum 10 ten Mal besuche, wird dieser Aufenthalt etwas besonderes. War es bis anhin immer nur Urlaub mit der Ex oder mit den Kindern oder berufswegen, so gilts diesmal ernst.

Wie ist der Alltag? Was erwartet mich in der Umgebung? Wo werden wir wohnen? Wird mein Plan funktionieren? Wie werde ich aufgenommen? Jetzt schon Fragen über Fragen. Ich hab das laue Gefühl, es werden 3 intensive und aufregende Wochen, wo nicht alles klappen wird.

Und ich sollte recht behalten. Ziemlich bald sogar!

Für alle die ebenfalls mit dem Gedanken spielen auszuwandern habe ich meine Ehrfahrungen in diesen zwei Artikeln zusammengefasst:

Wenn schon Auswandern in die Dominikanische Republik – dann aber bitte richtig – Claro?

Vom Gold was nicht immer glänzt in der Dominikanischen Republik – 3 Fragen die ihr euch stellen sollt


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Ankunft Madrid 08.30 Uhr. Ein ruhiger Flug. Ich bin bester Laune. Sogar das Frühstück auf dem Flieger hat mir geschmeckt. Umsteigen. Nochmals Pass/Zollkontrolle- Alles in Ordnung. Super. Noch 70 Minuten bis zum geplanten Abflug nach Santo Domingo. Genügend Zeit. Auf zum Gate. Yeah die Zukunft kann kommen.
Und wie ich es geahnt hätte…

…wo nicht alles klappen wird. Und ich sollte recht behalten. Ziemlich bald sogar!

Ich stehe in der Schlange für’s Boarding, kramme in der Tasche und suche mein Ticket und die Boardingkarte. Wo habe ich diese nur hingesteckt. Oh Schreck, ich kann sie nicht finden. Mein Puls rast… Meine Gedanken spielen verrückt. Auswanderung absagen. Schon am Flughafen gescheitert. Ich dreh komplett am Rad.

Bei der Passkontrolle verloren… Noch 20 Minuten bis zum Abflug – ich werd langsam hysterisch.

Ganz ruhig Mike, ganz ruhig. Denk in Lösungen nicht in Problemen(suuuper Spruch meines Ex-Chefs, aber passt). Ok, ok, was tun?. Fragen? Ja fragen ist gut. Hinter mir der Infodesk der IBERIA. Mein weniges Spanisch zusammengekratzt und mit dem Pass am Schalter vorgesprochen…

„Kein Problem Herr Capeder; hier haben wir sie. Ich drucke kurz ein neues Ticket und dann können sie einboarden“

Ich staune! In perfektem Deutsch wird mir geholfen. Mein Puls fällt unter die Explosionsgrenze und pendelt sich langsam wieder auf Normalniveau ein.

EINCHECKEN, PLATZ NEHMEN UND ZUR RUHE KOMMEN.

Santo Domingo ich komme

Bis zum nächsten Mal. Dann mit den ersten Eindrücken und Erlebnissen meines neuen Lebens in Santo Domingo. Und glaubt mir die werden nicht minder aufregend…

(P.S. Nehmt’s mir nicht übel, das Bild von Madrid ist aus der Quelle Google. Ich war definitiv zu aufgebracht um ein eigenes zu schiessen, sorry)

Hasta luego.

mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the carribean


(@limesoda)



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