🏖️ Teil 2 🌴WIE ALLES BEGANN… 🌴 Meine AUSWANDERUNG 2015 in die Dominikanische Republik

Eingecheckt, Platz genommen und zur Ruhe gekommen

Mein Körper entspannt sich langsam nach dem Trouble vor dem Einsteigen ins Flugzeug in Madrid. Flugticket verloren – so was kann doch auch nur mir passieren. Aber wie heisst’s so schön „Ende gut, Alles gut“. Ich freue mich auf einen angenehmen Flug und meine kommenden 3 Wochen in Santo Domingo bei meiner Liebsten.

„Señoras y señores, debido a una tormenta, nuestra partida se retrasará aproximadamente 1 hora …“

Wie bitte, was hat die Flugbegleiterin grad eben gesagt? Wegen eines Sturmes eine Stunde Abflugverspätung…
Das beginnt ja toll. Ticket verloren, Sturmwarnung – was folgt noch alles? Ich bin müde. Dreh mich zum Fenster um eine Schlafposition einzunehmen und schaue kurz raus: Schönstes Wetter! Häähh ich vestehs nicht mehr. Ach egal, dreh mich ein weiteres Mal und mach die Augen zu.

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Yeah angekommen – die Zukunft hat mich – jetzt beginnt mein neues Leben

14 Uhr – das Anschnallzeichen ertönt – Landung in rund 15 Minuten – Sinkflug eingeleitet. Kurz nach draussen geschaut, ich sehe weiterhin aber nur blau, blau, blau also nur Wasser. Ja gut der Pilot wirds ja wissen. Und eigentlich sollten wir eine Stunde verspätet sein. Der Monitor zeigt mir aber eine pünktliche Landung an. Ich schnalls nicht mehr, aber egal. Ich hab gut gegessen und geschlafen auf dem Flug, alles andere ist unwichtig. Zukunft ich komme, nur noch wenige Minuten in mein grösstes Abenteuer.

Touristenkarte? Was Tourist, ich bin ab heute ein Dominikaner… Und wo bekomme ich das Teil zum einreisen? Ach gut hier kurz vor der Passkontrolle ein schäbiger kleiner Schalter. 10 Dollar kostet das Teil. Und nein Dominikanische Pesos nimmt er nicht – nur US Dollar oder Euro! Verkehrte Welt.

Passkontrolle, Fingerprint, Foto machen – wow das volle Programm. Ich komme mir vor wie nach der ersten Einreise in die USA nach 9/11. Alles gut, weiter zum Kofferempfang.
Und ahnt ihrs schon? Ja? Claro natürlich bei mir. Kofferkontrolle. Oh mann bitte, wollt ihr mich nicht reinlassen?
Schnell geöffnet reingeschaut und wieder zugemacht. Und nein muchacho ein „Unterderhand-Trinkgeld“ gibt es nicht.

Jetzt aber raus hier.

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mi amol und ich – endlich vereint

Die Türe geht auf und mich trifft es knallhart. Eine richtige Hitzewelle überrollt mich. Mann o Mann ist das stickig und feucht hier. Hab ich irgendwie anders in Erinnerung. Wobei ich bis anhin noch nie hier in Santo Domingo gelandet bin, sondern eigentlich immer im Norden in Puerto Plata oder in Samana.
Na gut Mike, du hast es ja so gewollt; aber es ist schon echt heiss, mein T-Shirt ist schon nass und ich schwitze fürchterlich.
Keine Zeit um mich weiterhin mit Lapalien zu befassen. In dem Moment ein riesiges Geschreie aus weiter Ferne. Meine Liebste und ein Grossteil ihrer Familie… Beso hier, Beso da (Beso=Kuss), alle hangen Sie an mir. Wie war der Flug? Wa das Essen gut, hast du noch Hunger, wie geht es Dir? Fragen über Fragen. Das kommt mir alles so bekannt vor.

An der Stelle sei gesagt, das ich kein wirklicher Freund von Familientratsch und Getue bin. Aber gut ich ergeb mich meinem Schicksal. Ich hab Durst und will ein Bier…

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meine erste Cerveza(Bier) in meiner neuen Heimat

Ab ins Auto und ins Hotel gefahren. Heute steht nicht mehr viel an. Ich bin nun doch schon seit 18 Stunden wach und eigentlich hätten wir es ja erst 15 Uhr hier Ortszeit. Aber die Hitze macht mir zu schaffen. 33 Grad, leicht bewölkt und echt düppig, voll der Hammer… ja ich hör ja schon auf zu jammern, ich wollts ja nicht anders.
Was? 1 1/2 Stunde Autofahrt ins Hotel. Ich glaub mich kratzt der Esel. Die Stadt ist riesig, 5 Millionen Einwohner und 20 Kilometer Flächenausdehnung. Brutal…

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Es ist der 5. Mai 2015, nach der ersten Nacht in der neuen Heimat wo ich wunderbar geschlafen habe, geht’s schon früh los. Ab zur Mietwagengesellschaft und einen kleinen Flitzer für die nächsten 3 Wochen besorgt. Meine Liebste hat sich fein gemacht. Wir planen einen Ausflug ans Meer nach Boca Chica. Also los geht’s.

Mmmmh Fisch und einheimisches Gemüse. Genau richtig bestellt mein Schatz. Nur die Pommes müssten nicht sein, aber gut lassen wir das. Wir reden und reden und reden. Alles will geplant sein die nächsten Tage und Wochen. Ob wir das alles schaffen zusammen. Wenn ich meine Liebste richtig verstanden habe, plant sie in den nächsten Tagen schon die ersten Wohnungsbesichtigungen, Familienbesuche, Ausgänge, und und und.

Puuh ich bin leicht überfordert. Na gut, ich lass mich von der dominikanischen Gelassenheit anstecken und nimms wie’s kommt. Lass meinen Gedanken freien Lauf und geniesse den herrlichen Tag. Und wo ist eigentlich diese Affenhitze? Keine Spur, leichtes Lüftchen am Meer, schattiges Plätzchen, meine Chica am Start. WELT es geht mir gut und diese Aussicht ist der Hammer…

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Bis zum nächsten Mal. Es bleibt spannend…. Die Karibik hat mich!


Ihr habt den ersten Teil meiner Auswanderung verpasst? Kein Problem hier gehts zum Erstbeitrag

Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the carribean


(@limesoda)



#dominicanrepublic #dominicanlifestyle #followmikeCee #success#santodomingo #liveyourdream #expat #auswandern

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