🏖️ Teil 3 🌴WIE ALLES BEGANN… 🌴 Meine AUSWANDERUNG 2015 in die Dominikanische Republik

Der zweite Tag in Santo Domingo. Es ist der 6. Mai 2015 und ein volles Programm erwartet mich, upps sorry, von jetzt an natürlich „uns“. Ich bin ja mit meiner Liebsten hier und die hat mich voll in Beschlag genommen und…

Wenn ich meine Chica in ihrem Santo Domingo Spanisch Slang richtig verstanden habe, plant sie bereits die ersten Familienbesuche, Wohnungsbesichtigungen in den nächsten Tagen…

Puuh ich bin leicht überfordert. Die ersten Eindrücke dieser Riesenstadt drohen mich fast zu erdrücken. Von der kleinen ländlichen Schweiz ins Riesenmoloch Santo Domingo mit seinen fast 5 Millionen Einwohnern. Ein Riesengewuschel, stetige Hektik und alles spielt sich auf der Strasse ab.


alles vermischt wie in meinem Kopf momentan…

Ich kenne zwar die eine oder andere Grossstadt wie New York oder auch Berlin. Hier fühlt sich das aber irgendwie viel intensiver an. 25 km2 Flächenausdehnung – die Distanzen sind riesig. Ich hab die Dominikansiche Republik irgendwie völlig anders in Erinnerung.
Es wirkt für mich wie ein grosser Suppentopf wo alles reingeworfen wurde. Ich hoffe das Gefühl legt sich bald. Echt stressig ich sags euch.

So ab ins Auto und in den Osten gefahren zu meiner Familie. Wir sind eingeladen zum Mittagessen und zum Kennenlernen(vermutlich wollen die eher alle nur mich kennenlernen…)
Also los… Expreso 27 de Febrero, Av. Francisco del Rosario Sanchez, Carretera Mella. Alles total fremd, keinen einzigen Anhaltspunkt für mich und Autos bis zum geht nicht mehr. Mann oh Mann, hat hier jeder 2 Autos?

Ich versuche mich mit mässigem Erfolg an den Fahrstiel der Dominikaner anzupassen, keine Chance – bald hat es jeder auf mich abgesehen und ich bete nicht nur einmal, keinen Unfall zu bauen. Bild ich mir das nur ein?
Endlich nach rund 60 Minuten die Abzweigung nach San Isidro Bonito, einem Aussenbezirk von Santo Domingo Este. Bonito? Schön- ja bonito heisst schön auf spanisch. Da bin ich ja mal gespannt.

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Was ist das bitteschön?

Ich knall ganz rasch auf den Boden der Tatsachen. Von wegen bonito, wow – mehr Feldweg als Strasse erwartet mich hier und die Bodenlöcher sind grösser als es unser Wagen erträgt. Nicht nur einmal schramm ich mit dem Boden auf der Strasse auf.

was ich erst später erfahre, San Isidro Bonito gehört zu einem der vielen eher armen Barrios hier in Santo Domingo

Nochmals gute 20 Minuten führen uns endlich an unser Ziel, dem Elternhaus meiner Partnerin.

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Was ist das bitteschön zum zweiten?

Irgendwie stehe ich grad ein bisschen neben mir und versuche meine Verwunderung(oder eher Enttäuschung zu verbergen). Vor mir ein kleines Kabäuschen, mehr Lagerschuppen als Gebäude und vorallem kein Haus wo eine Familie leben kann. Ja doch…
In dem Moment kommt schon die Mutter auf mich zu gesprungen und herzt mich wie ihr eigenes Kind. Grosse Umarmungen, Küsse links und rechts. Aus dem Augenwinkel sehe ich noch ca. 8 weitere Personen, die schon alle in einer Reihe warten. Wow und dies alles nur wegen mir.

Die Situation droht mich zu überwältigen, meine Gefühlswelt fährt grad unerklärlicherweise Achterbahn. Die Eindrücke sind gewaltig und verschlagen mir die Sprache – auch besser so, weil mein Spanisch noch nicht wirklich perfekt ist.

… und meine Liebste plappert und plappert und plappert, mittlerweile haben sich mehr als 15 Personen eingefunden. Hurra das Fest kann beginnen. Wow!!!

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Meine Chica fühlt sich wohl

Das Elternhaus, Unterkunft für mittlerweile 6 Personen. 2 Räume nicht grösser als je 4 auf 4 Meter, wovon der eine Raum noch als Küche, Wohnzimmer und Stauraum genutzt wird.
Willkommen auf der Dominikanischen Republik Mike. Mehr als ca. 80% wohnen genau so. Leicht beschämt schaue ich mir die 2 Zimmerchen an und denke verlegen und beschämend an meine 120m2 Wohnung in Zürich, die ich meistens alleine bewohne, ausser an Wochenden wo meine beiden Kids aus erster Ehe bei mir sind.

Ich werde ganz leise und kann es fast nicht fassen. 6 Personen in diesem… ja sorry mehr als ein Hühnerstall ist das nicht in meinem Augen. Und parallel diese Herzlichkeit mit der ich hier empfangen wurde. Ich raff’s grad nicht so!

Essen – Essen

Die Mutter ruft zum Essen; was mich aus meiner Letargie erwachen lässt. Mmmmh das schmeckt ja absolut lecker, Dominikanischer Gemüse- und Fleischeintopf; keine Ahnung wie das Teil sich sonst nennt, aber so was Feines habe ich seit Jahren nicht mehr gegessen.

Ich bin voll. Hammmmmmermässig gut gegessen. 15 Uhr – Zeit für die Verdauungs-Siesta.

Noch immer geblendet von der Situation fallen mir die Augen für ein Mittagsschläfchen zu.


Das nächste mal gehen wir auf Wohnungssuche. Es bleibt intensiv und spannend. Bis dahin.

Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the carribean

 

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