Teil 4 – REIF FÜR DIE INSEL? Der Südwesten der Dominikanischen Republik

Traumstrände – unberührte Natur – Touristische All-Inclusive-Angebote. Unterschiedlicher könnten die verschiedenen Regionen dieser Trauminsel in der Karibik nicht sein. Einerseits die Nordküste, wo ihr euren Urlaub in üpig grünen Landschaften total individuel gestalten könnt, im Nordosten die Halbinsel Samaná mit ihrer noch unberührten Natur und einigen der schönsten Stränden der Dominikanischen Republik und im Osten Punta Cana, die unumstrittene Nr. 1 aller Urlaubsziele in der Dominikanischen Republik.

Heute führt uns unser Ziel in den Süden resp. in den Südwesten der Dominikanischen Republik.

REIF FÜR DIE INSEL?

Anreise und Überblick

Der „Südwesten“ der Dominikanischen Republik – südlich und westlich der Cordillera Central (dem zentralen Gebirge) bis hin zur Grenze zu Haiti. Einige erweitern den südwwestlichen Teil auch noch hin bis nach Santo Domingo.

Am besten nutzt ihr einen Mietwagen um diese noch unbekannte Region des Landes kennenzulernen. Damit seid ihr immer flexibel und könnt auch mal eine Nebenstrasse entdecken.

Von der Haupstadt Santo Domingo aus, sind es rund 1,5 Stunden bis Azua oder rund 2,5 Stunden bis Barahona. Dabei lohnt sich noch ein Besuch in der Wüste von Bani und der Salzgewinnungsanlage von Las Salinas.

 

 


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Barahona – perfekter Ausgangspunkt für den Südwesten

ist so etwas wie das Zentrum der gesamten Region. Hier hier laufen alle Fäden (Strassen und Versorgungswege) zusammen.

Für die relativ langen Strecken von Hauptstadt Santo Domingo nach Pedernales oder auch zum Lago Enriquillo (ca. 5 Stunden) eignet sich Barahona gut für einen Übernachtungs-Zwischenstopp.


Von Barahona nach Pedernales

Eine ca. 120 Kilometer lange traumhafte Strasse führt euch von Barahona in Richung Pedernales, dem äussersten Südwesten der Dominikanischen Republik und Grenzposten zu Haiti. Die überwiegend in gutem Zustand befindliche Straße führt stehts der Küste entlang. Dabei könnt ihr spektakuläre Ausblicke auf die Südwestküste geniessen.



Besonders interessant sind die sich ständig wechselnden und total unterschiedlichen Vegetationszonen. Von der tropischen Vegetation, über steppenähnliche Landschaften bis hin zu rotem Bauxit bestimmten Umgebungen.

Los Patos

Bekannt für sein kleines Süßwasser-Bad, das direkt am Meer besonders die Dominikaner anlockt. Ein natürliches Becken, welches durch einen 150 Meter langen Fluss entsteht – der Fluss hat seine Quelle quasi grad am Meer. Ein besonderes Badevergnügen vorallem im Sommer, da das Wasser nämlich quellkalt ist.


Der schöne Steinstrand von Los Patos


Balneario San Rafael, ein angestauter Fluss lädt zum Baden ein

Unberührte Natur: Laguna Oviedo

Entlang der Straße von Barahona befinden sich die zwei Hauptattraktionen dieser Region: Die Bahía de las Águilas und die die Laguna Oviedo. Ein Salzwassersee und zugleichdas zweitgrösste Gewässer(See) der ganzen Dominikanischen Republik (hinter dem Lago Enriquillo).


Laguna Oviedo – die grüne Farbe kommt von den Sedimentablagerungen



Traumstrand Bahía de las Águilas

Noch viel spektakulärer als die Laguna Oviedo ist die Bahía de las Águilas. Eine kilometerlange, mit türkisblauem Wasser umgebene, unbebaute und unberührte Bucht.


Rund um die Bahía de las Águilas gibt es keiner Bebauung, demtentsprechend sind auch die Strasse etwas wilder…


Pedernales: Grenzstadt zu Haiti

Pedernales ist nicht wirklich einen Besuch wert, aber dient als Ausgangspunkt für den äussersten Südwesten.

Hoyo de Pelempito

eine Verwerfung im Gebirge der Sierra de Barohuco.


Lago Enriquillo: Unter dem Meeresspiegel

Ein grosser Salzsee im Westen zur Grenze zu Haiti im Parque Nacional Isla Cabritos. Er ist der absolut grösste See der Antillen.

Der See liegt heute 40 Meter unter dem Meeresspiegel. Er ist der niedrigste Punkt der Karibik. An den Ufern des Sees leben Nashornleguane, Flamingos und Spitzkrokodile.



Larimarmine bei Barahona – Einzigartiger Edelstein:

Ein weiteres sehr spannendes Ziel im Südwesten ist die Larimarmine. Larimar ist ein blau leuchtender Edelstein, der nur in der Sierra de Bahoruco abgebaut wird. Ein einzigartiges Souvenir aus der Dominikanischen Republik.


Larimar-Mine bei Barahona im Südwesten


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Mein Fazit

Hier im Südwesten der Dominikanischen Republik könnt ihr noch richtig unbekanntes Terrain entdecken. Land und und Leute sind hier noch wie vor 30 Jahren in anderen Landesteilen. Vorallem internationale Infrastruktur ist nicht oder nur selten vorhanden(WIFI usw.). Unberührte und unbekannte Gegenden, Bergland und noch jungfräuliche Strände. Die Bahía de las Águilas würde ich auf jeden Fall als einen der schönsten Strände der gesamten Dominikanischen Republik bezeichnen.

Hier geht’s zu den anderen Regionen der Dominiknischen Republik:

Teil 1 – Die Nordküste der Dominikanischen Republik

Teil 2 – Die Halbinsel SAMANA auf der Dominikanischen Republik

Teil 3 – Region PUNTA CANA auf der Dominikanischen Republik

Also wie immer dran bleiben und wieder vorbeischauen.

Bis zum nächsten Mal

 

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