Teil 5 – REIF FÜR DIE INSEL? Santo Domingo – das Herz der Dominikanischen Republik

Die Dominikanische Republik – ein Stück Paradies im karibischen Meer. Ob die wilde Nordküste, die naturbelassene Halbinsel Samana, die Nr. 1 der Ausflugsziele rund um Punta Cana oder der noch unbekannte Südwesten der Insel – hier findet ihr einfach alles und noch viel Me(e)hr.

Und heute führt uns unsere Reise nach Santo Domingo ins Herz der Dominikanischen Republik.

REIF FÜR DIE INSEL?

Seit mittlerweile mehr als 3 Jahren lebe ich nun in Santo Domingo – höchste Zeit also, auch einmal einen ausführlicheren Blogpost über diese Mega-Metropole zu schreiben, denn sie bringt definitiv eine Menge Eigenschaften mit, die eine Stadt interessant machen:

  • lateinamerikanisches Temperament
  • eine der schönsten Altstädte des gesamten Kontinents
  • ein blühendes und wandelndes Erscheinungsbild
  • sowie offene und warmherzige Menschen.

Santo Domingo ist natürlich nicht nur reines Vergnügen, dafür gibt es in dieser Mega-City einfach zu viele Probleme, die ich in einigen meinen Artikeln schon angesprochen habe. Lasst uns aber heute vorallem auf die postiven Seiten schauen.


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Überblik und Anreise nach Santo Domingo

Santo Domingo ist mit rund 4-5 Millionen Einwohnern(niemand weiss es so genau) die grösste Stadt der Dominikanischen Republik. Touristisch bekannt ist sie vor allem wegen seiner historischen Altstadt – der Kolonialzone – gleichzeitig auch dem attraktivsten Teil von Santo Domingo.

Die Stadt befindet sich an der Südküste der Dominikanischen Republik, genauer gesagt etwa in der Mitte der West-Ost-Ausdehnung des Landes. Damit ist sie durch diese zentrale Lage grösster Verkehrsknotenpunkt der Insel. Praktisch alle längeren Busverbindungen starten und enden hier in Santo Domingo. Alle Ziele in der Dominikanischen Republik sind hier in rund 3 bis maximal 4 Stunden zu erreichen.


Gazcue, ein beliebter Stadtteil

Santo Domingo hat eine riesige Flächen-Ausdehnung (ca. 25 auf 15km), dabei sind ca. 90% aller Viertel für den offizielen Touristen uninteressant. Einige klassische Barrios sollte man sogar ganz meiden. Mit ein wenig Stadtkenntnissen, findet man aber auch hier einige wenige Perlen unter den meistens als arm geltenden Barrios.

Auf touristisch getrimmt sind aber vorallem die Zona Colonial, Piatini, Gazcue, Piantini, Naco, die beiden grössten und wichtigsten Grünflächen in Santo Domingo (der Botanische Garten und Mirador del Sur) sowie im Osten der Stadt die Sehenswürdigkeiten Los Tres Ojos und Faro Colón.

Santo Domingo ist übrigens offiziel in verschiedene Stadt-Bereiche aufgeteilt; dabei kann die Wortverwendung manchmal ein wenig irreführend sein:

  • Santo Domingo de Guzman – oft nur Santo Domingo genannt – off. Hauptstadt der Dom Rep und umfasst das eigentliche Kerngebiet des Großraums Santo Domingo
  • Distrito Nacional – die Provinz mit dem gleichen Gebiet wie Santo Domingo de Guzman.
  • Santo Domingo Este – ist die grösste Stadt (und eigentlicheHauptstadt) im Distrikt Santo Domingo
  • Santo Domingo Norte – Stadt im Norden von Santo Domingo
  • Santo Domingo Oeste – der westliche Teil der Metropole Santo Domingo

Für euch als Besucher wird Santo Domingo aber im Prinzip nur als eine Stadt erkennbar sein, denn alle Übergänge sind fliessend und eigentlich als solche nicht zu erkennen- Es ist einfach ein mega riesiges Moloch. Eine wahnsinns grosse Stadt. Sie ist rund doppelt so gross wie Berlin!!!

Am besten kommt man natürlich mit dem Flugzeug nach Santo Domingo. Der Las Américas International Airport ist je nach Tageszeit resp. Verkehr rund 30- 60 Minuten(30 kilometer) Fahrt entfernt.


Der Flughafen Las Américas

Die Zona Colonial – das Herzstück von Santo Domingo

Normalerweise steuern Touristen bei ihrem ersten Besuch in Santo Domingo die Zona Colonial an. Nicht nur, dass es die dominierenste und spannendeste Attraktion der ganzen Dominikanischen Republik ist, vorallem die schönsten Unterkünfte (viele kleine Boutiquehotels und noch persönlich geführte Gästehäuser) – befinden sich hier.


Eine der vielen bunten Straßenzüge in der Zona Colonial

Aus eigener Erfahrung lohnt sich ein Abstecher für rund 2 Tage in die Zona Colonial. Die vielen bunten Häuser, vielen kleinen Cafés und Shops, die Jahrhundert alten Gebäude und vorallem für Dominikaner aktives Nachtleben, sind nur einige der Attraktionen, die einen in der Zona Colonial erwarten.


Plaza Colon mit der Kathedrale im Hintergrund

Ein Stadtrundgang durch die Zona Colonial ist quasi Pflicht jeden Besuchers in der Dominikanischen Republik. Besonders sehenswert ist der „Plaza España“ mit dem Casa Colón (Haus von Columbos‘ Sohn).


Plaza Espana, der prestigeträchtigste Platz in der Zona Colonial

Für mich eines der absolut schönsten Gebäude in der Zona Colonial, ist das gleich daneben befindliche Museo de las Casas Reales. Es gibt vorallem einen geschichtlichen Einblick über die Dominikanische Republik und Hispaniola.


Das Museo Casa Real in der Zona Colonial, quasi das alte Königsmuseum

Generell lohnt es sich einfach durch die verschiedenen Gassen zu schlendern. Vorallem aufgrund der vielen historischen Gebäude, die zum Teil hübsch renoviert sind, kommt ihr so zu einer spannenden Entdeckungstour durch dieses wunderbare UNESCO-Weltkulturerbe.


Bunte Strasse in der Zona Colonial



Plaza Espana, der prestigeträchtigste Platz der ganzen Zona Colonial



Parque Duarte, einer der wichtigsten Treffpunkt der Einheimischen in der Zona Colonial

Last but not least empfehle ich euch die Zona Colonial auch noch als Stadtteil für eure Unterkunft (Ein bisschen teurer als üblich aber lohnenswert). Die historischen Gebäude bieten einen idealen und wunderbaren Rahmen für eine authentische Unterkunft.


Eine der kleinen Callejones der Zona Colonial, kleine Gassen und ohne Autoverkehr

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Sehenswerte Ziele in Santo Domingo (ausserhalb der Zona Colonial)


Der Malecon – Uferpromenade von Santo Domingo

Empfehlenswert ist auch ein Besuch des Faro Colon, ein Riesen-Monument ( noch aus der Zeit des Präsidenten Joaquin Balaguer), welches als Columbus-Leuchtturm bekannt ist. Der riesige Bauklotz – nicht besonders schön – ist aber in seinen riesigen Ausmassen beeindruckend und kann auch von innen besichtigt werden. Hier geht’s zum separaten Bericht.


Faro Colon, Monument und Wahrzeichen

Ganz in der Nähe befindet sich Los Tres Ojos, ein sehr interessantes Höhlensystem mit blauen Lagunen. Sehr spannend, da sich diese kleine und grüne Oase inmitten vom Stadtgebiet von Santo Domingo befindet.

Hier geht’s zum separaten Bericht.


Los tres Ojos, ein Nationalpark inmitten der Stadt

Ebenfalls sehr grün ist der Botanische Garten. Ein wirklich hübsches Fleckchen im grossen und chaotischen Santo Domingo.


Botanische Garten -grüne Oase mitten im hektischen Santo Domingo

Eine grüne Lunge und sehr gut für Spazierfanatiker, Parkliebhaber, oder einfach nur Ausgleichsuchende ist der der Parque Mirador del Sur. Er zieht sich ca. 5 Kilometer parallel zum Malecon


Parque Mirador del Sur

Fazit

Bei einem Besuch in der Dominikanischen Republik gehört Santo Domingo einfach zum Pflichtprogramm. Vorallem die Zona Colonial ist einzigartig und unvergleichbar.

Hier geht’s zu den anderen Regionen der Dominikanischen Republik:

Teil 1 – Die Nordküste der Dominikanischen Republik

Teil 2 – Die Halbinsel SAMANA auf der Dominikanischen Republik

Teil 3 – Region PUNTA CANA auf der Dominikanischen Republik

Teil 4 – Der Südwesten der Dominikanischen Republik

Also wie immer dran bleiben und wieder vorbeischauen.

Bis zum nächsten Mal

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