Teil 8 – REIF FÜR DIE INSEL? ÖKO-Tourismus in der Nordküsten-Gebirkskette der Dominikanischen Republik

Wer die Dominikanische Republik besucht, kommt nicht um die total verschiedenen Regionen herum – ok gut dies gilt nur für diejenigen unter euch die nicht den ganzen Tag im Hotelpool sitzen und auch mal ein bisschen raus gehen. Die Insel bietet soviel Schönheiten, dass man sich ihr nicht entziehen kann.
Sei es die verschieden Küstenregion im NordenSüdwestenNordwestenund im Osten bei Punta Cana. Oder auch die Gebirgsregion des Zentralgebirges, die unberührte Natur von Samana und natürlich die Hauptstadt Santo Domingo.

Heute besuchen wir gemeinsam die Öko-Tourismus-Region der Cordillera Septentrional im Norden des Landes.

Reif für die Insel

Die Dominikanischen Republik und Öko-Tourismus? Weiter verbreitet als ihr denkt. Im Vergleich zum riesigen All-Inclusive-Kuchens macht er nur einen ganz kleinen Streusel aus. Dennoch gibt es einiges an Angeboten, die aber kaum einer kennt.
Im heutigen Reisebericht will ich eine kleine Anzahl an Möglichkeiten des Öko-Tourismus vorstellen, denn ich im Herbst 2017 bei einem Besuch der Cordillera Septentrional, der Nordküsten-Gebirgskette des Landes zwischen Samaná und Santiago erkundet habe.

Die Region ist praktisch touristisch so gut wie noch nicht erschlossen, trotzdem habe ich einige tolle Tage in San Francisco de Macoris, Tubagua und Jamao al Norte & Co. erlebt.

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Übernachtung auf der Schokoladenfarm

Mein Eco-Tour durch die Dominikanische Republik startete ich also in der Nähe von San Francisco de Macoris. Das liegt ca. 2 Stunden mit dem Bus von Santo Domingo entfernt und ist im nördlichen Zentrum des Landes gelegen. Da die Stadt nur mässig attraktiv ist, verirrt sich normalerweise kein Tourist hierher. In der Umgebung von San Francisco de Macoris gibt es jedoch eine kleine Ranch sowie ein Naturschutzgebiet, was einen Besuch wert ist.

 

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Loma Espula – ein Dorf rund 10 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt der Provinz Duarte – beherbergt mit der Rancho Don Lulu eine farmähnliche Unterkunft. und das mitten in einer Kakaoplantage.

Hab ihr gewusst, dass die Dominikansiche Republik der weltgrösste Produzent von Bio-Kakao ist? Hier geht’s zum separaten Artikel.

 




Die Eco-Lodge Rancho Don Lulu – inmitten einer Schokoladenfarm

Die Zimmer sind gemütlich und in natürlicher Holzbauweise gehalten. Sie passen so zum perfekten Gesamteindruck der Rancho Don Lulu.

Loma Quita Espuela – der kleine Pico Duarte

Die Rancho Don Lulu befindet sich am Fusse des „Reserva Scientifica Loma Quita Espuela“, einem geschützten Naturreservat, von denen es einige gibt auf der Insel. Mit seinen knapp 1000 Metern ist der Loma Quita Espuela dabei der höchste Berg der Umgebung und der Gesamt-Provinz Duarte. Obwohl bis zum höchsten Berg der Dominikanischen Republik, dem Pico Duarte noch gute 2000 Höhenmeter fehlen, lass ich ihn als kleiner Pico Duarte allemal durchgehen.


Blick auf den Loma Quita Espuela

Wie in den meisten Naturreservaten, kann auch der Loma Quita Espuela nur mit Guide bestiegen werden. Leider sind die Gebühren aus meiner Sicht für dominikanische Verhältnisse mit 700 RD$ (ca. 12 Euro) relativ hoch. Die auch als „Sendero de los Nubes“ bekannt Wanderung auf den Gipfel ist dauert rund 3-5 Stunden (hin und zurück) je nach Schritttempo.




Der Weg führt zum Teil durch einen Nebelwald, der immer etwas feucht und etwas kühler ist, als der Rest der Strecke. Auch wandert man hier durch eine üppige Vegetation.

Auf dem Gipfel hat man dank eines klapprigen, begehbaren Aussichtsturm beste Aussicht auf die umliegenden Hügel, Nagua, San Francisco de Macoris und die Nordküste der Dominikanischen Republik.

Wer nicht unbdingt auf lange Wanderungen steht, der kann von der Rancho Don Lulu auch nur einen kurzen Spaziergang zu einem Wasserfall in der Nähe machen. Für die Strecke braucht man keine halbe Stunde.

Taino Organic Farm & River Tubing

Die Taino Farm in Jamao del Norte – eine weitere absolut unbekannte Perle in der Cordillera Septentrional und als ausgewissene als Eco-Lodge zu bezeichnen. Die Farm befindet sich rund 20 Kilometer von Cabarete entfernt – zwischen Moca und Sabaneta de Yasica – und hat sich auf den Anbau und die Kultivierung von organischen Lebensmittel spezialisiert.

Es gibt hier drei bildhübsche Bungalows. Nebst einem einzigartigen Schlaferlebnis über den Baumkronen, unterstützt man gleichzeitig mit den Übernachtungskosten die Taino Farm. Zudem kommt man dreimal am Tag in den Genuss von organischen Lebensmitteln.

Weitere Ausflüge, die alle von der Taino Farm aus starten sind:

  • Kayaktouren
  • Canyoning
  • SUP-Boarding
  • oder auch River Tubing.


Der Rio Yasica , auf dem man auch River Tubing machen kann

Guagua-Run nach Tubagua

Von der Taino Farm bin ich weiter zur nächsten Eco-Lodge – diesmal in Richtung Tubagua gefahren. Die Reise könnt ihr dabei bestens auch mit den öffentlichen Verkehrsmittel, den sogenannten Guaguas bewältigen. Die Reise führt zunächst von Jamao del Norte in Richtung Meer nach Sabaneta de Yasica und der Nordküste entlang bis Montellano und von da bergaufwärts bis Tubagua.

Die Tubagua Plantation Eco-Lodge in der Nähe von Puerto Plata.

Diese ökologische Unterkunft befindet sich genau wie die letzte ebenfalls in den Bergen der Cordillera Septentrional. Sie setzt auf das gemeinsame Leben mit der Natur und auf die lokale Community. Es gibt keine Telefone, Musik oder Fernseher (WiFi hat es zum Glück für uns Steemianer…). Das schönste Merkmal der Tubagua Eco-Lodge ist der atemberaubende Blick auf das Meer und die gesamte Nordküste.

Charcos del Militar – ein Geheimtipp in der Dominikanischen Republik

Zu den Aktivitäten im Einklang mit der Natur hier in Tubagua gehört eine Wanderung durch die lokalen Dörfer oder auch der Besuch einer Kaffeefarm. Ein absolutes MUSS ist aber die spektakulärste Sehenswürdigkeit – eine Wanderung und der Besuch der Charcos del Militar.

Es handelt sich um eine kleine Serie von Wasserfällen, die in der Dominikanischen Republik noch total unbekannt sind. Mit ihrer Schönheit aber stehen sie den anderen im Land, wie dem Salto El Limón oder Salto de Aguas Blancas, in gar nichts nach.



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Fazit

Die Reise durch die Cordillera Septentrional und deren Angebote im Öko-Tourismus ist eine wahrhaft spannende, abwechslungsreiche, beeindruckende und überraschende Reise. Touristischen Angebote sind hier noch weitestgehend unbekannt aber nicht minder schön und vorallem interessant.

Hier geht’s zu den anderen Regionen der Dominikanischen Republik:

Teil 1 – Die Nordküste der Dominikanischen Republik

Teil 2 – Die Halbinsel SAMANA auf der Dominikanischen Republik

Teil 3 – Region PUNTA CANA auf der Dominikanischen Republik

Teil 4 – Der Südwesten der Dominikanischen Republik

Teil 5 – Santo Domingo – das Herz der Dominikanischen Republik

Teil 6 – Der traumhafte NORDWESTEN der Dominikanischen Republik

Teil 7 – Das Zentralgebirge der Dominikanischen Republik

Also wie immer dran bleiben und wieder vorbeischauen.

Bis zum nächsten Mal

Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean


@limesoda



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