Identität und Bevölkerung – Land und Leute der Dominikanischen Republik

Gestern wurde ich als Spanier geboren, dann, am Nachmittag, war ich Franzose, in der Nacht drauf – Äthiopier; heute nun soll ich Engländer sein. Wirklich, ich weiß nicht, was aus mir werden soll! – Juan Vasquéz

Die nationale und persönliche Identitätsfindung

hat den Ursprung in der Geschichte. Der eigentliche Unterschied zu den anderen Ländern in der Dritten Welt ist, dass die Spanier hier im karibischen Raum fast alle Ureinwohner und damit ihre Kultur ausrotteten. Damit konnten sie und die Insel rein auf ihre Bedürfnisse neu organisierten. Mit aus Afrika eingeschleppten Sklaven, ähnlich den Ureinwohner den Tainos.

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Die Antillen der Neuzeit

sind ein grossartiges Beispiel an kulturellen Verzweigungen, welche eine gemeinsame geschichtliche Entwicklung haben. Ein vielfältiges, kulturelles Mosaik aus dem Erbe der hiesigen Ureinwohner, Afrikaner sowie Europäern und so heute eine lokale Identität bilden. Es ist eine Region mit sehr unterschiedlicher Dichte der Bevölkerung, vielen unterschiedlichen Sprachen und Unmengen an Kontrasten in den politischen und sozielnen Konditionen.

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Auch die vielen unterschiedlichen Farbschattierungen

und speziell das Haar spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in der Gesellschaft. Je heller und „weisser“ die Haut, um so mehr Anerkennubng und Beachtung besitzt man hier.

Männer schneiden sich die Haare ganz kurz(fast glatzenähnlich) und die Frauen laufen dafür mit riesigen Lockenwicklern herum und ziehen sich ihr Kraushaar raus. Europäerinnen dagegen gehen zum Friseur um sich Locken reindrehen zu lassen. Genau umgekehrt hier.

Ohne Zweifel,

hat die dominikanische Kultur den grössten Einfluss durch die Spanier erhalten. Offizielle Religion, politische Institution, Legislative, Bewertungskonzepte, Traditionen und natürlich die Sprache, sind Erbe der spanischen Konquista.

Der Prozess der (Ver)Mischung der unterschiedlichen Rassen und Kulturen, begann mit den ersten Kontakten Europäern und den Tainos. Somit nahm dieser Prozess auch Einfluss auf die Kultur des Landes.
Die spezielle Produktion des Cassabe-Brotes, ein Teil der dominikanischen Küche (z.B. Yuca, Mais, Batata, Erdnuss, Bohnen oder Ananas), das Kanu, die Hängematte und die Lambimuschel (als Musikinstrument), sowie la castería (Trenzado) sind ebenfalls Erbe der Ureinwohner der Tainos.

Obwohl eigentlich spanisch, beinhaltet auch die Sprache viele Worte der Ureinwohner. Darüber hinaus haben auch die aus Afrika mitgebrachten Sklaven die Sprache und Ausdrucksweise angereichert.

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Anfangs des 18. Jahrhunderts

kamen ebenfalls von der französischen Seite der Insel(dem heutigen Haiti) Sklaven in den spanischen Teil (der heutigen Dominikanischen Republik) Sie flüchteten vorallem vor den wilden Franzosen.

Dies waren in erster Linie Sklaven der allerersten Generation, die direkt von Afrika nach Saint-Domingue(das heutige Santo Domingo) gebracht wurden. Vorallem in den Gebieten und Stadtteilen wie San Lazaro de los Minas, einem Stadtteil von Santo Domingo – gelegen auf der anderen Seite des Rio Ozama. Diese Gebiete haben bis heute ihren wahren alten Charakter bewahrt (man fühlt sich z.T. wie in Afrika).

Das Erbe der Cocolos ist vorallem von Sklaven, welche Ende des 19. Jahrhunderts/anfangs des 20. Jahrhunderts von den Kleinen Antillen hergebracht wurden, erhalten geblieben.

Noch heute emigrieren tausende von Haitianer

in die Dominikanische Republik. Sie werden vorallem als billige Arbeitskräfte (z.B. im Bau) eingesetzt. Grossen Einfluss auf die haitianische Kultur hat der [„Tanz „Gaga“].
Ebenfalls afrikanischer Herkunft sind verschiedene „Institutionen“ wie der Son und Convites.

Eine für sich eigene kreolische oder dominikanische Kultur entwickelte sich aus den prinzipiellen kulturellen Elementen der Spanier, Tainos und den Afrikaner sowie kleineren wie Asiaten, Arabern und Juden.

Somit lässt sich die dominikanische Kultur in die karibische einfügen, wobei es aber nur kleine Spuren der kubanischen und auch der puertorikanischen hat.

Quelle
Wikipedia

Bis zum nächsten Mal

Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean


@limesoda



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