Armut – Mittelstand – Reichtum 🏝️ Land und Leute der Dominikanischen Republik

Im ersten Teil von „Land und Leute“ habe ich euch über die Identität und Herkunft der Dominikaner informiert. Im heutigen Teil geht es um ihren (Lebens)Standart

Rund zwei Drittel der Gesamtbevölkerung

werden hier zu den Armen gezählt. Die meisten sind arbeitslos oder auch unterbeschäftigt, oder sie arbeiten für viel zu geringe Löhne. Von denstädtischen Arbeitern stammen kommen viele vom Land. Die Landflucht hat in den letzten 50 Jahren massiv zugesnommen. Und so wuchs alleine die städtische Bevölkerung zwischen 1920 und 1970 um mehr als 300%, wo gegen das Wachstum auf dem Lande nur gerade um ca. 50% zugenommen hat.

Das Abdrängen in verschiedene Randgruppen eines grossen Teils der Bevölkerung nimmt sowohl in der Stadt als auch auf dem Land noch immer in beängstigender Weise zu. Die dominikanischen Bauern sind Nachfahren von haitischen Siedleern oder befreiter Sklaven(aus Afrika).

Nur 18 Familien

gehören hier über 52% des Landes. Glücklich können sich jene Bauern schätzen, die ein Stück Land zur Bewirtschaftung besitzen. Viel grösser ist aber die „Gruppe der landlosen Bauern“. Die verdingen sich oft als Saisonarbeiter verdingen oder arbiten teilweise im Strassenbau oder im agroindustriellen Bereich und ähnlichen Jobs, um sich ein paar Pesos dazuverdienen können. Leider reicht das in den meisten Fällen nicht aus, um eine Familie zu ernähren.

  • Schlechte Trinkwasserversorgung
  • unzureichende Absatzmärkte
  • fehlende medizinische Versorgung
  • und schlechte Informationen der Bauern

Alles Gründe, warum viele von ihnen ihr Glück in der Stadt suchen – leider meist ohne Erfolg. Der nächste Schritt ist dann vielmals die Emigration. Viele Landflüchtige sind unterbeschäftigt oder arbeitslos.

Die „chiriperos“, wie die Gelegenheitsarbeiter und Tagelöhner hier genannt werden, arbeiten überall dort, wo sie auch eine ergattern können(z.B. Als Gelegenheitsmaler für den Nachbarn mit Geld).

Denen die ein kleines Geschäft haben, geht es etwas besser. Auf dem sogenannten „triciclo“ (Fahrrad mit Karren) verkauft man Säfte und Gemüse, mit der „paleta“ (Bauchladen), wird auf der Strasse gestanden und Kaugummis oder Zigaretten verkauft. Und die Kinder den chiriperos arbeiten oft als Zeitungsverkäufer, Schuhputzer oder Fensterputzer. Und wenn sie nicht eine bestimmte Summe verdient haben, dürfen die oft nicht nach Hause kommen.

Grundsätzlich wird versucht aus allen ein Geschäft zu machen.

 

728x90_V1_DE

 

Es existiert quasi eine Wechselwirkung

zwischen den Hautfarben und Einkommen. Je dunkler die Hautfarbe, desto geringer auch das Einkommen und natürlich umgekehrt. Dies wird aber von der Regierung und den Leuten hier katagorisch geleugnet.
Aber es existiert definitiv eine solche Verbindung zwischen den Hautfarben und auch den Chancen in der Gesellschaf. Also auch mit Einkommen und dem damit verbundenen Prestige in der Bevölkerung. Zwei Bereiche woch Hautfarbe und Karriere keine Rolle spielen ist die Armee und der Profisport. Im Sport würde ich sagen, dominiert sogar eher die dunkle Hautfarbe in den Spitzenrängen.

Die Mittelschicht

ist die verschiedenartigste Gruppe der dominikanischen Gesellschaft. Sie umfasst sehr viele Einkommensstufen und Berufe wie kleine Geschäftsleute und auch Angestellte. Ebenfalls fidnet man hier auch das Grösste Völkergemisch. Rund 50% aller „Mittelschichtler“ haben Vorfahren aus Spanien. Die Mittel- und Oberschicht machen nur etwa eine Drittel der heutigen Bevölkerung der Dominikanischen Republik aus.

Die Oberschicht

ist erst sehr spät entstanden. Sie ist im Grunde eine bunt gemischte Gruppe von Industriellen, Händler und Landbesitzer . Alteingesessene Familien mit Stammbaum bis zurück in die Kolonialzeit.

Ein Teil der Oberschicht hat seine Wurzeln ganz im Norden des Landes, im sogenannten [Cibao] – Hauptanbaugebiet für Tabak und Zucker.

Neue Methoden des Tabak- und Zuckerrohranbaus brachten 1870 eingewanderte Kubaner mit. Das brachte viel Reichtum um die Region von Santo Domingo. Dieser fortwährende Wohlstand, gab den Familien ein starkes Gefühl von Unabhängigkeit gegenüber dem Süden.

Immer wieder hat aber auch das Militär ein Wörtchen im ganzen Kuchen des Reichtums und der politischen Macht mitzureden. Darum versuchen sich verschiedenste Gruppen von Reichen vemehrt Rückendeckung des Militärs für Geschäfte zu haben und um sich auch gegen die immer größer werdende Masse von Armen zu schützen. Diese könnte irgendwann mal die Geduld verlieren und sich gegen ihre schlimme und prekäre Situation wehren oder auflehnen.

Hier gehts zu den weiteren Artikel von Land und Leute:

– Identität und Bevölkerung

Quelle
Wikipedia

Bis zum nächsten Mal

Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean


@limesoda



#dominicanrepublic #dominicanlifestyle #followmikeCee #success#santodomingo #liveyourdream #expat #dominikanischerepublik#armut #mittelstand #oberschicht #reichtum #standart

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen bei WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: