Verkehr – Guaguas und Taxi PĂșblicos đŸïž Land und Leute der Dominikanischen Republik

Im Gegensatz zu Deutschland, der Schweiz oder auch Österreich funktioniert der Verkehr hier in der Dominikanischen Republik ein wenig anders als gewohnt. Es gibt zwar gesetzlich geregelte Verkehrsregeln, grundsĂ€tzlich gelten aber fast nur ungeschriebene Gesetze.


—-)))bitte beachtet die Verkehrsregeln und die Gesetze!

Nicht, dass ihr bei eurem Besuch in der Dominikanischen Republik so fÀhrt, wie ihr das gerne wollt. Dieser Artikel ist im Grunde als Information gedacht und beschreibt vorallem meine eigenen Erfahrungen mit dem hiesigen Verkehr.
(Ich schreibe dies lieber hinzu, nicht dass ich im Nachhinein noch eine Anzeige erhalte, haha).

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Meiner persönlichen Meinung nach lauten die ungeschriebenen Gesetze wie folgt:

  • Vorfahrtsrecht? Hier entscheidet die Grösse des Fahrzeugs. Je grösser um so mehr Rechte.
  • Alkohol – Die offizielle Null-Promille-Grenze? Wer morgens um 10 Uhr schon die erste Flasche – nein kein Wasser, sondern Rum hinter sich hat – fĂ€hrt einfach besser.
  • FĂŒhrerscheinpflicht? 100% teilen sich wie folgt auf: 80% der fahrenden Bevölkerung hat keinen, 20% hat ihn gekauft.
    (und ich hab meiner Frau Fahrstunden und die PrĂŒfung fĂŒr 5000 Pesos (85 Euro) finanziert. HĂ€tt ich auch besser gebrauchen können…)
  • Sonntags ist „der“Familientag. Man(n) fĂ€hrt an die StrĂ€nde. Der LKW oder Pick-Up mit der Familie vollgeladen. Es wird gefeiert und (viiiiel)getrunken. Gegen 4 Uhr Nachmittags kann der Papa das Fahrzeug dann nicht mehr steuern (da bereits 3 Flaschen Rum intus). Aber der 12 jĂ€hrige Sohnemann (hat erst eine halbe Flasche getrunken), schafft es locker, den LKW mit der Familie unter windigen Anweisungen des Papas sicher nach Hause zu bugsieren.

 


—-)))Warnung: Es ist in der Dominikanischen Republik strengstens verboten, Kindern Alkohol anzubieten. Wird mit bis zu einem Jahr GefĂ€ngnis bestraft. Trinken dĂŒrfen sie ihn aber!

 

Das absolut Genialste, was ich je gesehen habe:

Ein uralter 7,5 Tonnen LKW – total ĂŒberladen mit KokosnĂŒssen – quetscht sich durch die Strassen von Las Terrenas. Die Hupe war von Weitem zu hören, der zwölfjĂ€hrige Fahrer aber nur zu erahnen. Ich habe nur seine Augenpaare ĂŒber das Lenkrad schielen sehen!

Bis vor wenigen Jahren standen auch die Polizisten noch an der Strassen und „kassierten“ fleissig mit. Fast immer freitags standen sie an jedem Ortsein und -ausgang. Man benötigte schliesslich ein wenig Geld fĂŒrs Wochenende. Zum Teil findet man dies noch immer; doch mĂŒsst ihr euch von den lĂ€stigen Polizeikontrollen nicht immer alles gefallen lassen!

Es hatte eigentlich nur Vorteile, wenn man die Jungs kannte: Zu schnelles Fahren, Rote Ampeln und auch Alkohol waren kein Problem mehr. Kostet zwar auch immer ein kleines bisschen. Korruption im dominikanischen Stiel…

Vorallem in Santo Domingo wird heute schon ein wenig mehr auf die Ordnung im Straßenverkehr geschaut. Also hier am besten an die Strassengesetzte achten. Es drohen saftige Bussen.

Die Motoconchos – Motorradtaxis

Die Motorconchos sind sogenannte Motorradtaxis. Überall, und ich meine wirklich an jeder Ecke sind sie anzutreffen. Sie fahren wie verrĂŒckt und hupen, dass einem fast das Trommelfell platzt. Je nach Strecke und Geschwindigkeit kosten die Dinger zwischen 5 bis 30 Pesos. Und als Weisser kriegt man noch den Gringo Zuschlag obendrauf. Auch das ist typisch typisch hier.

Und nach Sonnenuntergang kostet die Fahrt gerne mal das Doppelte (was ich nie zahle und mit laufen drohe, dann wollen sie plötzlich trotzdem). Eigentlich soll dies dann die Gefahrenzulage, Àh sorry die Nachtzulage sein!

Oftmals wird mit diesen Motoconchos bis zu vier! zahlenden erwachsene GĂ€ste transportiert (das Baby der Mutter kommt dann noch dazu). Lebende Tiere, lange Eisenstangen, Gasflaschen oder sogar SĂ€rge (quer versteht sich). Auf der RĂŒcksitzbank findet einfach alles seinen Platz. Am besten benĂŒtzt ihr solche Taxis nur auf den Kurzstrecken )nur in Ortschaften).

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Die Guaguas und Taxi pĂșblico

Zwischen Ortschaften und auf weiten Strecken gibt es die sogenannten Guaguas. Das sind öffentlichen Busse. Ob klein, gross, in PKW-Format, Pick-Up’s oder LKW’s. Alles dies wird je nach Landesgegend zur Lasttransport uns vorallem als Personenbeförderung eingesetzt.
Die Fahrpreise sind genauso (wenn nicht sogar gĂŒnstiger (weil kein Nachtzuschlag) als bei den Motoconchos, nur hat es offiziel mehr Platz in diesen Transportmitteln. Meine Erfahrung mit Guaguas zeigt aber, dass die Dinger eigentlich immer ĂŒberfĂŒllt sind. Einsteigen in einen Minibus mit offiziell 9 PlĂ€tzen – der aber schon mit 16 Personen besezt ist? Kein Problem!

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Meiner Meinung nach funktionieren eigentlich nur drei Dinge bei diesen Guaguas:

  • die Hupe, weil ĂŒberlebensnotwendig
  • Der Kassettenrecorder (oder nur Radio)
  • und die Musikboxen weil vermutlich neu

Und die Merengue-Musik ĂŒbertönt natĂŒrlich alles. Dann singen oder tanzen alle Leute mit. Und so wird’s einem nie langweilig beim fahren.

Ich habe schon locker 30! Personen in einem Neun-Sitzer-Minibus gezÀhlt. Alles ganz normal hier.


Hier gehts zu den weiteren Artikel von Land und Leute:

– IdentitĂ€t und Bevölkerung

– Armut – Mittelstand – Reichtum

-Einnahmequellen

Quelle
Wikipedia


Bis zum nÀchsten Mal

Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean


@limesoda



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