Das grosse Wasserproblem đŸïž Umwelt und Natur in der Dominikanischen Republik

Wasser – simples einfaches Wasser!

Eigentlich nicht wirklich was Spezielles und in den meisten europĂ€ischen LĂ€ndern ein ganz normales Verbrauchsgut, das in rauen Mengen vorhanden ist. Die allerwenigsten machen sich wirklich Gedanken, was mal wĂ€re, wenn auf einmal kein Wasser vorhanden wĂ€re oder es sogar eingeschrĂ€nkt wĂŒrde.

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Ganz anders hier in der Dominikanischen Republik. Beispielsweise hatten wir 2017 riesige Wasserprobleme auf der Insel.

Aus Wassermangel

waren in der Dominikanischen Republik bei fast allen Stauseen der Boden sichtbar. Und viele der Nachbarsinseln waren beinahe ausgetrocknet. Da nach der Trockenzeit (ĂŒblicherweise von Dezember bis April) und auch im regenreichstem Monat Mai nur sehr wenig Regen fiel, spitzte sich die Situation dramatisch zu. Trotz Wasserrationalisierungen und aller Sparmassnahmen gab es in der Hauptstadt Santo Domingo nur noch Wasser fĂŒr knappe 2 Wochen.

Stellt euch das mal vor: Berlin, ZĂŒrich oder Wien einfach so ohne Wasser!!!


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Die Situation

spitze sich so sehr zu, dass sich sogar viele Leute einen Hurrikan oder einen Tropensturm herbeiwĂŒnschten (die haben ja dann auch Ende September mit voller Wucht auf der Insel zugeschlagen), nur um endlich wieder an Wasser zu kommen. Auch wir hatten mit dieser Wasserknappheit zu kĂ€mpfen. So wurde die normale Strassenzuleitung einfach abgestellt und wir mussten unsere Zisterne mit dem Tanklaster (auf extra Kasse) fĂŒllen lassen.

Dieses Jahr sieht es dank „Dios(Gottes) Hilfe wieder ein bisschen besser aus, hat uns vorallem der Mai jeden Tag und der erste Tropensturm, Hurrikan Beryl anfangs Juli viel Regen gebracht. Dennoch, das grosse Problem mit der generellen Wasserversorgung im Land besteht noch immer und wird zum Teil sogar noch grösser.

Und die Dominikanische Republik

erfreut sich nachwievor einem wachsendem Tourismus. Mehr Besucher bedeutet aber auch viel mehr Wasserkonsum. Der Feriengast will sich duschen und in den grossen Pools baden gehen. Und natĂŒrlich verbraucht auch die Reinigung Unmengen an Wasser.

Sich mit Lebensmittel

wie GemĂŒse und Obst selbst zu versorgen, ist in der dominikanischen Republik locker möglich. Das gibt es mehr als genug. Trotzdem steigt aber eben auch hier der Bedarf der wachsenden Bevölkerung und darum steigt auch der Wasserbedarf in der Landwirtschaft.

Extremer Umweltmissbrauch

fĂŒhrte dazu, dass bereits ĂŒber 500 BĂ€che. FlĂŒsse, Lagunen und kleine WasserlĂ€ufe in der Dominikanischen Republik ausgetrocknet sind. Besonders etrem sichtbar war der RĂŒckgang bei einem der schönsten und vielbesuchtesten Wasserfall El Limon auf der Halbinsel SamanĂĄ. Statt einer grossen, wilden und rauschenden Kaskade, fanden die Besucher oftmals nur ein kleines Rinnsal vor. Eine riesige EnttĂ€uschung.


Salto el limon im Jahr 2016


und hier im Dezember 2017


Zu Abermillionen kommen Touristen

auf die Karibikinseln. GemĂ€ss dem CIMH (Karibisches Institut fĂŒr Hydrologie und Meteorologie)waren es im Jahr 2017 ĂŒber 25 Millionen. Und die meisten von ihnen sind sich sauberes Wasser in guter QualitĂ€t gewohnt.
Daher können sich eigentlich alle Inseln keine NachlĂ€ssigkeiten erlauben, da die Touristen der Wirtschaftsregion Karibik umgerechnet weit mehr als 50 Milliarden US Dollar einbringen. Dadurch ist der Tourismus eigentlich ĂŒberall der grösste Wirtschaftszweig und Arbeitgeber (Tendenz massiv steigend).

Dieser hohe Wasserverbrauch oder auch die Wasserkontamination fĂŒhrt zu massiven Problemen wie

  • massiver Ernteverlust durch Trockenheit und fehlendem Wasser
  • Reduzierung oder Totalverlust des Viebestandes (viele Tiere verrecken einfach ohne Wasser)
  • Absenkung und Versiegung der Stauseen
  • Austrocknung von BĂ€chen, Seen und FlĂŒssen

Hier fehlt es einfach an notwendigen Technologien und natĂŒrlich an Gelder, um diese ebn auch finanzieren zu können, Und vorallem auch eine saubere BĂŒrokratie und Administration – frei von Korruption – die das ganze ĂŒberwacht.
Leider ist dies hier ein grosses Problem, wie ich euch im im folgenden Artikel schon geschildert habe:

„Unter dem Dach der Korruption – Die Dominikanische Republik tritt die Natur und Umwelt mit FĂŒssen Teil 1 und Teil 2.“

Ein teuflischer Kreislauf!468x60_V2_DE


Quellen:
CIMH (Karibisches Institut fĂŒr Meteorologie und Hydrologie)
Wikipedia deutsch
Neue ZĂŒrcher Zeitung NZZ


Bis zum nÀchsten Mal

Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean


@limesoda



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