Teil 1 – Gravierende Umweltprobleme in den Barrios von Santo Domingo🏝️ Umwelt und Natur in der Dominikanischen Republik

„Pequeño Nueva York“ (kleines New York).

Santo Domingo – so wird sie gerne gerne genannt, die Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Und was aus der Luft auch wirklich nach einer tollen Weltstadt-Metropole aussieht, zeigt deutliche Mängel wenn man hier vor Ort in den Barrios der Stadt unterwegs ist. In den grossen Armenvierteln dieser Millionenstadt, zeigt sich der riesig, gravierende Mangel an der Umwelt-Infrastruktur.

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Luxuriöse Wohntürme, Moderne Shopping-Center, eine neue Untergrund-Bahn (Nebst Puerto Rico die einzige in der gesamtenKaribik) und eine spezielle Seilbahn für den Personentransport,

so will die Hauptstadt glänzen. Was ist aber mit den Umwelt-Sanierungsprogrammen? Ok gut, auch viele andere Städte der Dominikanischen Republik haben hier Mängel, aber in der Hauptstadt mit ihrer extrem hohen Bevölkerungsdichte fällt dies besonders auf und vorallem in den Armenvierteln, beispielsweise an den Ufern des Rio Ozama.

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Oben hat man asphaltierte Strassen – rollen die Luxuskarossen – unten in den Siedlungen nahe am Flussufer(z.B. Barrio Los Guandules), hat die Leute keine Strassen. hier gibt es nur Wege und enge Gassen. Die notwendige Wasserversorgung kommt nicht von der Stadt, die Menschen haben sich einfach an irgendwelchen Leitungen angeschlossen und PVC-Rohre verlegt. Und dernicht sachkundige Verlegung ist dann oftmals auch der Grund warum diese Leitungen quasi alle paar Meter defekt sind und das wichtige Wasser einfach auf die Wege rinnt. Die grosse Mehrheit dieser armen Menschen, die hier am Fluss leben, haben keine direkte Wasserversorgung, viele (vorallem Kinder) baden sogar im dreckigen Flusswasser.

Mit dem Abwasser

steht es auch nicht viel besser. Ein bisschen sich zwar in den letzten Jahren geändert. Früher liefen die Kloaken und das Abwasser in offenen Kanälen in den nahen Fluss ab. Die Menschen mussten über Bretter gehen um diese stinkenden Abläufe zu passieren. Heute sind zwar viele mit Beton abgedeckt, doch eine wirkliche Lösung ist das auch nicht. Ein Klärwerk? Es gibt keines! Daher laufen Chemikalien und Abwasser ungefieltert in den Rio Ozama. Unrat und Müll wird dabei gleich mit weggespült und starke Regenschauer ist quasi wie eine Gehwegreinigung.

Abgesehen von den massiven hygienischen Mängeln und der hohen Gesundheitsgefahr; es ist hier keine Lebensqualität vorhanden, die Abwasser stinken vorallem bei Hitze bestialisch. So wird nicht nur das Wohnen zur fast unaushaltbaren Qual, es ist in den kleinen schulischen Einrichtungen bei dem Gestank auch kaum nicht möglich zu unterrichten.

Die Bewohner dieser Barrios

sind extremst arm und können sich daher keine Müllabfuhr leisten. Warum sollten sie auch: es gibt ja keine. Und die Stadtverwaltung? Die kümmert sich einen Schei.. um die Abfallbeseitigung. Somit müssen die Menschen am Ufer diese selbst in die Hand nehmen. Oftmals sieht man die Kinder mit Müllsäcken zum Flussufer gehen – da wird dann eben alles entsorgt. Der Fluss als fliessende Müllhalde! Dieses Problem sollte die Stadt dringend in Angriff nehmen.

Dieser Müll schwimmt dann Richtung offenes Karibisches Meer. Natürlich zum grössten Ärgernis der Hafenverwaltung vom Port Sans Souci. Hier, wo die grossen Kreuzfahrtschiffe anlegen und wo Touristen aus aller Welt den ersten Eindruck bekommen? Der ist nicht sonderlich positiv. Der Müll treibt aufs Meer und was nicht am Meeresboden haften und liegen bleibt, der wird dann einfach wieder zurück an die Ufer gespült. und dann sieht man (vorallem auch die Touristen) entlang der Promenade, direkt vor den vielen Luxushotels am Malecon das Treibgut.

Morgen berichte ich euch euch über Wohngemeinschaften mit Kakerlaken und Moskitos in diesen Barrios. Also bleibt dran und schaltet wieder ein!

 

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Hier gehts zu den weiteren Artikel von Umwelt und Natur:

Quellen:
diariolibre
CIMH (Karibisches Institut für Meteorologie und Hydrologie)
Wikipedia deutsch


Bis zum nächsten Mal

Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean


@limesoda



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