WTF – Ich glaubs ja nicht… Umweltministerium will Plastikverbrauch in SupermĂ€rkten reduzieren đŸïž Umwelt und Natur in der Dominikanischen Republik

Ich reib meine Augen und glaub mich zwickt der Dominikaner!!!

Umweltministerium will Plastikverbrauch in SupermÀrkten reduzieren!


plastik1.png


Was lese ich da in der Tageszeitung von Santo Domingo. Nach…

ein Ansatz von Umdenken in der Regierung von Santo Domingo. Ich kann es wirklich noch nicht glauben. Das kommt einer kleiner Revolte gleich, einem Erdbeben oder schlicht dem EinlĂ€uten einer neuen Ära.

Das allererste Mal in der Geschichte von Santo Domingo traf sich der Umweltminister der Dominikanischen Republik mit Vertretern aller SupermÀrkte und den grossen Handelsketten in der Dominikanischen Republik. Das Thema dieses Meetings:

Reduzierung des Kunststoffgebrauchs. Ja richtig gehört, Reduzierung des Kunststoffgebrauchs…


PlastikmĂŒll oder auch andere, nicht verrottende AbfĂ€lle, liegen in der Verantwortlichkeit eines jeden einzelnen BĂŒrgers – aber eben auch in der von dominikanischen Gross-Unternehmern, so der Unweltminister!


Ebenso wie der Umweltminister, zeigten die Vertreter der HandelsmÀrkte ebenfalls ihre Besorgnis zu diesem vordringlichen Thema und sehen die extreme Notwendigkeit, dass sie gemeinsam mit ihren Mitarbeitern zusammen eine saubere Dominikanische Republik aufbauen wollen.

Zudem fordern einige Unternehmer ebenso, dass man zusĂ€tzlich die Recycling – Industrie im Land mehr fördern mĂŒsste, damit diese auch rentabel arbeiten kann. Ab sofort arbeiten Techniker des Umweltministeriums am Plan zur PlastikmĂŒllverminderung. Das sind ganz neue Töne – ich staune!

Der eine Plan ist ein Mehrwegbeutel – man stelle sich das vor – ein Mehrwegbeutel den die Menschen zum Supermarkt mitnehmen, wenn sie einkaufen gehen. Was in Europa gang und gĂ€be ist, ist hier völlig neu!!! Damit könnten die BĂŒrger bereits im privaten Haushalt anfangen mit der Reduzierung der PlastikabfĂ€lle. Dazu sollen parallel Vorschriften herausgegeben werden, welche Konsequenzen (angedacht sind Bussen) haben werden fĂŒr die Personen, die ihre AbfĂ€lle an StrĂ€nden, an Verbindungsstrassen im Land oder in den Gemeinden entsorgen.

Das Thema wurde zur höchsten Dringlichkeit, nachdem RestauslĂ€ufer von Tropensturm Beryl extrem starke NiederschlĂ€ge erzeugt hatte und der Regen den Dreck und MĂŒll aus den Rinnsteinen ĂŒber KanĂ€le in FlĂŒsse und BĂ€che spĂŒlte. Durch das gelangten „hunderte“ von Tonnen AbfĂ€llen, meist ĂŒber den Rio Ozama in das Karibische Meer.

Bilder wie aus einem Apocalypsefilm flimmerten weltweit durch die Medien. Ein unkalkulierbarer Schaden fĂŒr den dominikanischenTourismus, denn damals hiess es: Hunderte Tonnen von PlastikmĂŒll angespĂŒllt an den paradiesischen TraumstrĂ€nden der Dominikanischen Republik. So musste der Tourist den Eindruck bekommen, die ganze Insel wĂŒrde im MĂŒll untergehen, wobei die Katastophe nur hier an der KĂŒste von Santo Domino stattfand.

Der Umgang mit Plastik ist in der Dominikanischen Republik im höchsten Masse unverantwortlich. Beispielsweise wird jedes Teil beim Einkauf im Colmado in eine kleine PlastiktĂŒte gepackt und dann die kleinen TĂŒten noch in eine grössere. Und in den SupermĂ€rkten werden Produkte, die eigentlich von der Natur aus mit Schalen gut geschĂŒtzt wĂ€ren, aufgeschnitten und dann in Plastik eingeschweisst, verkauft.

pals.pngObiges Beispiel: Frisches GemĂŒse aufgeschnitten und danach wieder in Plastik versiegelt. So spart man sich die GemĂŒseabfĂ€lle – kompostierbar. DafĂŒr bekommt man aber Plastik -hunderte von Jahren haltbar.

Vorallem in den Schnellrestaurants wird eigentlich alles auf Plastik serviert. Was zum Mitnehmen von Mahlzeiten noch Sinn macht, ist beim Verzehr vor Ort einfach nur reine Bequemlichkeit! Warum auch Mehrweggeschirr benutzen? MĂŒsste ja gespĂŒlt werden! Und so wird auch in den Kantinen von vielen SupermĂ€rkten und Fast Food Ketten das allermeiste auf Plastik angerichtet.

plastik.pngObiges Beispiel: Absolut jede Beilage auf Plastik, das Plastikbesteck in Plastik eingeschweisst und die GetrÀnkefalsche ebenfalls aus Plastik. So bekommen zehntausende von Menschen ihr Essen tÀglich serviert. So gelangen Millionen von PlastikschÀlchen jeden Tag in den Abfall.

Ich bin gespannt, ob den Lippenbekenntnissen auch Taten folgen!


Hier gehts zu den weiteren Artikel von Umwelt und Natur:

Quellen:
http://www.agricultura.gob.do
diariolibre


Bis zum nÀchsten Mal

Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean


@limesoda



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