KRIMINALITĂ„T… 🏝️ Land und Leute auf der Dominikanischen Republik

Heute will ich mal ein Thema aufgreifen, was auf vielen Info-Seiten, wie auch in Foren, von Residenten oder auch Urlaubern zum Teil völlig “zerrissen” wird:

Kriminalität, Abzocke, Überfälle usw.

Durch so viele, sehr negative Berichte, werden oftmals Urlauber verunsichert und teilweise haben sie sogar Angst hier Urlaub zu machen. Doch die Dominikanische Republik ist ein wunderschönes Urlaubsland und hat sehr viel zu bieten. Sei dies kulturell oder eben auch nur die vielen unterschiedlichen und schönen Strände.

Ich weiss auch nicht, warum hier immer und immer wieder alles so aufgebauscht wird; warum der Dominikaner immer als Verbrecher dargestellt wird? Wenn wir ehrlich sind – so ist es doch in jedem touristischen Land so, dass vorallem da, wo viele Urlauber sind, auch die Überfälle, Abzocke und Kriminalität höher ist , als in anderen Teilen des Landes.

Grundsätzlich sollten sich doch alle vor dem Urlaubsantritt ausgiebig über dieses Land informieren, so dass sie wissen, dass die Dominikanische Republik ein sehr armes Land ist, wo viele täglich ums nackte Überleben kämpfen müssen. Dazu kommt noch, dass der Schweizer Franken oder der Euro hier sehr stark sind, so dass der Urlauber die Realität einfach nicht so einfach sehen kann.


Rund 30 % der dominikanischen Bevölkerung leben in gemässigter oder sogar extremer Armut. Und gegen 50 % des Volkes, lebt in Gebieten mit Unterversorgung. Dazu gehören vorallem Mängel in der Strom- und Wasserversorgung, unzureichende Wege und vieles mehr. Diese Ergebnisse stammen aus einer Studie der Weltbank (SIUBEN)



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Wenn ihr hier beispielsweise 500 Euro Taschengeld in 2 Wochen ausgebt, so sind das ungefähr 28.000 RD$/Peso ! Und wenn er Glück hat, so verdient der Kellner im Hotel 6000 RD$ im MONAT ( inklusive Trinkgeldern ) ! Natürlich sieht und versteht der Dominikaner auch, dass ihr noch einen Flug braucht und das Hotel, in dem ihr wohnt.

Also kommt schnell mal der Gedanke auf, dass grundsätzlich alle Urlauber Millionäre sind, was ja nicht der Fall ist. Er sieht natürlich nicht, dass ihr evtl. das ganze Jahr für euren Urlaub sparen müsst, oder eventuell sogar einen Kredit dFafür aufgenommen habt.

Und jetzt kommt vielleicht noch EUER Auftreten dazu, was ihn möglicherweise zu Straftaten verleitet:

  • ĂĽbermässigen Schmuck
  • teure Uhren
  • bezahlt wird immer mit einer 2000RD$-Note!

Schmuck lässt ihr am besten zu Hause oder deponiert ihn im Hotelsafe. Kauft euch am besten eine Billiguhr, wenn ihr nicht ohne auskommt, und bezahlt immer mit kleinen Scheinen. Auch Trinkgeld sollte immer angemessen sein, nicht einfach nur umrechnen, sondern vorallem dem Land anpassen. Wenn ihr wisst, dass die Dominikaner für RD$ 4000 bis 6000 oder sogar noch weniger im Monat arbeiten gehen, sind 100RD$ Trinkgeld eher viel zu viel.

Abzocke könnt ihr in vielen Fällen ganz einfach vermeiden, indem ihr euch vorher nach den Preisen erkundigt, z.B. an der Hotel-Rezeption. Es ist hier auch üblich, dass man grundsätzlich vorher nach dem Preis fragt oder ihn aushandelt. Ihr solltet euch auf keinen Fall davor scheuen. Der Dominikanern handelt bei einfach allem und kein Preis ist in Stein gemeiselt.

Als Feriengast solltet ihr dunkle Ecken und unbekannte Stadtteile meiden. Da die allerwenigsten Spanisch sprechen, bekommt ihr auch nicht unbedingt mit, wenn man sich über euch unterhält und zweitens verleitet es eben auch hier wiederum den Dominikaner. Also am besten nicht provozieren, sondern haltet euch eben lieber dort auf, wo sich auch andere Urlauber befinden, auch wenn vielleicht ab und zu Abenteuerlust aufkommen sollte.

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Von seiner Mentalität her, ist der Dominikaner offener als wir es sind. Daher ist das Ansprechen von fremder Personen hier völlig normal, also seid am besten immer freundlich, auch wenn ihr vielleicht nicht auf Anhieb versteht, was er will. Lasst ihn aber spühren, dass ohr ihn beachtet, dass ihr ihn nicht als Feind seht, aber macht ihm auch verständlich, dass ihr seine Sprache nicht versteht. Es gibt nichts schlimmeres für einen Dominikaner, als wenn er das Gefühl hat, dass er von euch nicht akzeptiert wird.

In den über 3 Jahren, die ich schon hier lebe, bin ich noch nie überfallen worden, dass ich grundsätzlich mitten unter Einheimischen lebe, mich auch nicht abkapsel’ und vorallem das Miteinander mit den Dominikanern suche. Wer so vorgeht, kann hier in Ruhe und Frieden leben, und muss vorallem nicht ständig Angst haben.


und hier gehts zu den weiteren Artikel von Land und Leute:

Quellen


Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean

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#dominicanrepublic #dominicanlifestyle #followmikeCee #success#santodomingo #liveyourdream #expat #dominikanischerepublik#kriminalitaet #armut #tourist

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