Unser Dach ist weg !!! – Der Hurrikan hat gewütet in der Dominikansichen Republik

Unser Ausflug zu den Schwiegereltern, die in einem kleinem Barrio in Santo Domingo Este wohnen, wurde dieses Mal vom Hurrikan Isaac überschattet.

Nachdem es bis Sonntag Nachmittag noch einigermassen gut ausgesehen hat und wir alle bis dato mit einem blauen Auge davon gekommen sind, so hat Isaac quasi mit seinem allerletztem Ausläufer nochmals so richtig gewütet und seinen Frust genau über unserem Barrio rausgelassen. Regenfälle und orkanartige Winde waren so massiv wie selten zuvor in diesem Tagen.
Und dann ist genau das eingetroffen, was wir alle gehofft haben es würde nicht passieren. Unser Übernachtungsquartier bei meinen Schwiegereltern ist quasi im Wasser versoffen. Isaac hat einen Teil des Daches richtiggehend angehoben und dann mit auf die Seite gerissen, so dass das Zimmerchen darunter ohne Decke offen stand. Und bei diesen Regenschauern könnt ihr euch vorstellen, wie schnell sich das Teil mit Wasser gefüllt hat.


Darum war dann in den nächsten Abendstunden ein gemeinschaftlicher Kraftakt nötig um mit Hilfe der halben Nachbarschaft das Dach wieder auf’s Haus zu hiefen und es mit Wellbech und Plane einigermassen wieder stabil hinzukriegen, so dass dass das Zimmer darunter wieder bewohnbar ist.
Die nächste Aufgabe wird es sein, das Dach so schnell wie möglich durch eine Betondecke zu ersetzen und dies relativ rasch, da sich der nächste Sturm bereits angekündigt hat und sich die Hurrikansaison auch noch relativ lange bis in den November zieht.
Und es ist natürlich immer so, wenn alles schief läuft dann läuft es richtig schief. Das Dach wird sie gegen die 1000 Euro kosten (eigentlich wenig gegenüber Deutschland oder der Schweiz). Und wie üblich ist kein grosses Geld vorhanden. Und so wird es mit wenig wieder nur ein Geflicke geben. Auch ich kann heute nur die Hälfte dazubeisteuern, da mein Geld andersweitig noch für einige Monate blockiert ist.
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Und wer von euch ein lebenslanges Gastrecht – Essen und Übernachtung inklusive – geniessen will, der kann sich gerne aktiv an den Kosten beteiliegen – da sind die Dominikaner unglaublich was Dankbarkeit anbelangt! Momentan fehlen uns rund 500 Euro um das Dach Hurrikansicher fertigzustellen *

*(Spendeninteressierte können sich gerne bei mir melden; es findet sich immer ein Weg)

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Tja ihr seht, manchmal ist das Paradies nicht immer lustig und schön und trotzdem haben heute alle schon wieder ein Lächeln auf dem Gesicht. Das Vertrauen in Gott und das es wieder gut kommt ist unerschütterlich.
Liebste Grüsse
Euer Michael
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Spenden könnt ihr hier:
1. am schnellsten über Western Union an Michael Capeder in Santo Domingo
2. per Bitcoin auf 32U8ro2rxBkSBci9TmwGnBGeRCMJ3WreXx
3. per Litcoin auf MX1p3i4KxCaBkFLjfm7tSsAxURtxWqC2U1
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