­čî┤ Der TRAUM vom Auswandern ­čî┤ 4 lustige Episoden und meine Geister…

„Komm schon, du bist eh in 6 Monaten wieder zur├╝ck“ – „das wird sicher nichts mit Deiner Auswanderung in die Karibik“ – „Soviel Unbekanntes, bleib doch lieber hier bei uns“…

Nur ein kleiner Auszug, von all den tollen und lieb gemeinten Ratschl├Ągen aus dem Freundes- und auch dem Familienkreis, die ich mir immer und immer wieder anh├Âren musste! Mittlerweile sind aus diesen sinnlosen Versuchen mich von meinem Traum abzuhalten, ├╝ber 1111 Tage geworden, die ich hier schon in der Dominikanischen Republik lebe. Der Schnapszahl habe ich im┬ágestrigen Artikel┬áschon genug W├╝rde entgegen gebracht.

Nat├╝rlich ist so eine Auswanderung nicht ohne und so manches kann schief gehen oder am Schluss ganz anders kommen, als man sich das vorgestellt hatte. Ich bin mir heute sicher, dass sich mein Umfeld nur deswegen Sorgen gemacht hat und das sie mich damit vor Schaden sch├╝tzen wollten. Aber was soll ich sagen, das geh├Ârt dazu – das ist das was man eingeht. „No risk, no fun“ wie’s so sch├Ân im englischen heisst. Jeder Traum h├Ârt und f├╝hlt sich sch├Ân an; in Tat und Wahrheit liegen aber viele H├╝rden, Stolpersteine und Hindernisse im Weg, bis man ihn auch leben kann. Aber es lohnt sich.

Und genau so war es auch bei mir. Wenn ich mich zur├╝ck erinnere wie alles begann damals vor ├╝ber 3 Jahren, so musste ich meinem Umfeld fast schon viel fr├╝her recht geben als mir eigentlich lieb war. Denn bereits an meinem Abfugstag am 4. Mai 2015 h├Ątte sich meine Auswanderung auf einen Tag reduziert.
Was f├╝r eine Schande w├Ąre das gewesen. Mike das Grossmaul.

aber liest doch selber:

„Se├▒oras y se├▒ores, debido a una tormenta… Was bitte labbert unsere Flugbegleiterin von Tormenta oder so? Ein Sturm soll ├╝ber dem Atlantik w├╝ten. Na gut, das kann ja toll werden. Und ja ich werde meine Geister nicht los…
Deshalb startete mein Abenteuer damals also mit einer Stunde Versp├Ątung, was an diesem Tag nicht wirklich zu meiner Beruhigung beitrug. Aber wie gesagt, wer einen Traum hat…da musste ich jetzt durch.

Zu meiner eigenen Verwunderung landete der Flieger fast p├╝nktlich in Santo Domingo. Welche Abk├╝rzung unser Pilot da wohl genommen hat, bleibt vermutlich bis heute sein Geheimnis. Aber ist auch egal. Ich bin gesund angekommen und will nur noch raus aus diesem Flieger.

Noch stand mir die „Eingangs- Zoll – und Kofferkontrolle“ bevor. Ja und wie soll es auch anders sein, die Geister stehen wieder bereit. Foto machen, Ausweis penibel kontrollieren, Fingerprint, Koffer├Âffnen und alles durchsuchen (oder eher durchw├╝hlen) – Murphis Gesetzt schl├Ągt grad wieder voll ein! Was schiefgehen kann, das wird auch schief gehen – immer alles miteinander.

Ja nicht aufregen Mike! Und endlich raus. Puuh was f├╝r eine Affenhitze und welch ohrenbet├Ąubendes Willkommens-Geschreie meiner neuen Familie; die waren tats├Ąchlich alle wegen mir aufgefahren. Die spinnen die Domis!
Aber lustig wars auf jeden Fall, wie ihr hier nachlesen k├Ânnt:

Ich wurde ganz leise und konnte es kaum fassen. 6 Personen in diesem… H├╝hnerstall als H├Ąuschen?

Schon der zweite Tag in meiner neuen Heimat wurde zu einem Gef├╝hlsbad f├╝r mich. Auf der einen Seite ├╝berollte mich die schiere Gr├Âsse dieses Moloch von einer Mega-City Santo Domingo (rund 5 Mio Einwohner – und ich glaubte nicht mal die ganze Karibik h├Ątte so viele Einwohner) und auf der anderen Seite sah ich das erste Mal wie meine Familie wohnte – oder besser gesagt ├╝berlebte. Ein H├╝hnerstall als Behausung und eine Gegend mit Strassen deren L├Âcher so gross waren, dass unser kleiner Mietwagen fast darin verschwand:


Ich musste mir eingestehen, dass ich das so nicht erwartet habe. Und dies in einem Barrio, das den wundersch├Ânen Namen BONITO (sch├Ân auf Spanisch) tr├Ągt. Ja ja die Geister Mike… aber lest selber:

„Quimico Ultra Mega – Tengo una mata“

Ich glaube dieses dominikanischen Trap-Gedr├Âhne “ hab ich heute noch immer in den Ohren. Ye ye -Tengo una mata – ich habe eine Drogenpflanze… . Der allererste Ausflug in eine dominikanische Disco offenbarte mir buchst├Ąblich eine neue Welt. Ja und da waren sie wieder meine lieben Geister…

Das meine Freunde k├Ânnt ihr euch definitiv ersparen, wenn ihr mal in Santo Domingo seid. Aber Hauptsache meine Chica hatte ihren Spass!

Viel besser gefiel mir da unsere neue Wohnung – definitiv kein H├╝hnerstall – alles sch├Ân pickefeine. Genau mein Ding – monatlich nur 250$ – perfekt. Nur irgendwie wurde ich das seltsame Gef├╝hl nicht los, meine Chica hat mit der Vermieterin irgendein ein krummes Ding gedreht. Aber was solls – was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss…

hier geht’s zum 4. Teil:

Ja so eine Auswanderung ist toll und lustig und sie ver├Ąndert“ – sie ver├Ąndert Werte. Das ist bis heute f├╝r mich das Gr├Âsste, was ich hier erleben darf. Vorallem hier auf der Dominikanischen Republik – wo die Welt noch v├Âllig anders tickt.
Ja meine lieben Geister… sie waren mir bis heute immer sehr gut gesinnt.


Hasta luego

followmikeCee


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